Die Heiligenbronner Trommelgruppe „Hakuna Matata“ unter Leitung von Gabriele Higler wird beim Open-Air-Kino am Donnerstag, 20. Juli, die Besucher wieder in Stimmung bringen. Foto: Stiftung St. Franziskus

HEILIGENBRONN (pm) -Die Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn bie­tet laut Pres­se­mit­tei­lung an den Open-Air-Kino-Aben­den ab Don­ners­tag, 20. Juli, ein viel­fäl­ti­ges Rah­men­pro­gramm mit Musik­grup­pen, Mit­mach­ak­tio­nen und Bewir­tung durch die Wohngruppen.

Die akti­ve Betei­li­gung von Men­schen mit Behin­de­rung ist fes­ter Bestand­teil des Hei­li­gen­bron­ner Open-Air-Kinos und macht die Film­aben­de zu einer inklu­si­ven Ver­an­stal­tung. Ab 19 Uhr von Don­ners­tag bis Sams­tag, 22. Juli, beginnt im bunt deko­rier­ten Klos­ter­hof und Gar­ten der Sin­ne das Rah­men­pro­gramm mit Musik­dar­bie­tun­gen und der Bewir­tung mit Wohn­grup­pen. Für Kin­der gibt es täg­lich Bas­tel- und Mal­an­ge­bo­te sowie die Gestal­tung von Buttons.

Geöff­net ist ab 19 Uhr auch die Kino­kas­se der Sub­i­a­co-Kinos, so dass auch Platz­re­ser­vie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den kön­nen. Bei Dau­er­re­gen wer­den Rah­men­pro­gramm und Film in den Eli­sa­be­tha-Glöck­ler-Saal verlegt.

Am Don­ners­tag, 20. Juli, vor dem Film „Die Hüt­te – Ein Wochen­en­de mit Gott“ (frei ab zwölf Jah­ren) sind die Trom­mel­grup­pe „Haku­na Mata­ta“ unter der Lei­tung von Gabrie­le Hig­ler und der Chor „InTakt“ unter der Lei­tung von Georg Sprich auf der Büh­ne zu erle­ben. Bei­des sind inklu­siv gemisch­te Ensem­bles aus der Stif­tung, die schon seit Jah­ren Ver­an­stal­tun­gen in Hei­li­gen­bronn und anders­wo berei­chern und seit Mona­ten auf ihren neu­en Auf­tritt üben. Im Gar­ten der Sin­ne gibt es einen Mit­mach-Par­cours „5 Minu­ten mit Gott“.

Zum Film­abend mit der neu­en Hol­ly­wood-Ver­fil­mung „Die Schö­ne und das Biest“ (frei ab sechs Jah­ren) wer­den auf und vor der Musik­büh­ne die Roll­stuhl-Tanz­grup­pe „Rocking Rol­lis“ aus der Stif­tung unter Lei­tung von Annet­te Haas und die Trom­mel­grup­pe „Wadai­ko Rin­do“ unter Lei­tung von James Tokes­hu Tan ein­stim­men. Die Roll­stuhl­tanz­grup­pe lässt ihre Freu­de an Musik und Bewe­gung auch auf die Zuschau­er über­sprin­gen. „Wadai­ko Rin­do“ aus Rott­weil zeigt mit japa­ni­schen Taiko-Trom­meln eine dyna­mi­sche Kom­bi­na­ti­on von Klang und Bewe­gung, die Klän­ge aus dem alten Japan zum Leben erweckt. Im Gar­ten der Sin­ne for­dert ein Walt-Dis­ney-Par­cours zum Mit­ma­chen heraus.

Das Blech­blä­ser­quin­tett „Quint­essenz“ aus Ten­nen­bronn zeigt beim Open-Air-Kino Hei­li­gen­bronn am Sams­tag, 22. Juli, sei­ne sti­lis­ti­sche Viel­falt.
Foto: Quintessenz

Am Abschluss­abend Sams­tag, 22. Juli, spielt auf der Groß­lein­wand die Komö­die „Mein Blind Date mit dem Leben“ (ohne Alters­be­schrän­kung) über einen seh­be­hin­der­ten Azu­bi, der sei­ne Behin­de­rung als Ansporn begreift. Auf der Büh­ne spielt zuvor das Ten­nen­bron­ner Blech­blas­quin­tett „Quint­essenz“ mit Micha­el Lan­ge, Dani­el Bro­g­ham­mer (Trom­pe­te), Tho­mas Moos­mann (Posau­ne), Ste­fan Bro­g­ham­mer (Horn) und Mar­kus Möß­ner (Bass). Sie las­sen sich auf kei­ne Stil­rich­tung ein­schrän­ken und bie­ten Jazz, Barock und Unter­hal­tungs­mu­sik glei­cher­ma­ßen – „von Nir­va­na bis Bach“. Im Mit­mach-Gar­ten kön­nen die Besu­cher mit der Augen­bin­de und Simu­la­ti­ons­bril­len expe­ri­men­tell selbst in die Rol­le von blin­den und seh­be­hin­der­ten Men­schen schlüpfen.