Detail aus einer Werbung für die „Gräflich von Bissingen‘sche Kunstmühle und Teigwaarenfabrik“ Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Am kom­men­den Sonn­tag, 28. August, um 15 Uhr  führt die His­to­ri­ke­rin Gise­la Rom­ing noch­mals durch die der­zei­ti­ge Son­der­aus­stel­lung „Ins Bild gesetzt – Die Herr­schaft Schram­berg im Spie­gel ade­li­ger Por­träts“ im Stadt­mu­se­um Schram­berg im Schloss.

Gise­la Rom­ing, Kura­to­rin die­ser Aus­stel­lung, bringt die aus­ge­stell­ten Por­träts der Fami­lie von Bis­sin­gen zum Spre­chen. Kurz­wei­lig führt die His­to­ri­ke­rin das Publi­kum an den All­tag der frü­he­ren Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Burg Hohen­schram­berg und des Schlos­ses her­an. Die Geschich­te der Adels­herr­schaft Schram­berg vom 17. bis ins 20. Jahr­hun­dert wird so leben­dig.

Außer Porträts ist auch eine festliche Tafel in der Ausstellung zu sehen. Foto: pm
Außer Por­träts ist auch eine fest­li­che Tafel in der Aus­stel­lung zu sehen. Foto: pm

Bei inten­si­ven Quel­len­stu­di­en in Süd­ti­rol hat Gise­la Rom­ing Brie­fe ent­deckt, die Ein­blick in das Leben der Stamm­eltern Fried­rich Frei­herr von Bis­sin­gen (1601–1663) und Kuni­gun­de Katha­ri­na von Nip­pen­burg (1625–1689) sowie ihrer Kin­der erlau­ben. Die Lebens­ge­schich­ten spä­te­rer Genera­tio­nen las­sen sich eben­falls durch pri­va­te Quel­len erschlie­ßen.

Das Publi­kum erfährt auch etwas über die Auf­trag­ge­ber für den Bau des heu­ti­gen Schlos­ses, Cajetan Graf von Bis­sin­gen und Nip­pen­burg (1806–1890) und sei­ne Gemah­lin Marie Loui­se, geb. Frei­in von Wars­berg (1814–1879).  Eben­so wird die indus­tri­el­le Tätig­keit der Gra­fen­fa­mi­lie ange­spro­chen, die sogar elek­tri­schen Strom erzeug­te und die ehe­ma­li­ge Bann­müh­le in eine Nudel­fa­brik umwan­del­te.