Burgbacher-Mühle am 17. Februar geöffnet

Burgbacher Mühle bei Dunningen. Foto: pm

Vor kur­zem haben die neu­en Eigen­tü­mer Iri­na und Jür­gen Het­zel die ehe­ma­li­ge Burg­ba­cher-Müh­le über­nom­men. Auf Initia­ti­ve des Dun­nin­ger Hei­mat- und Kul­tur­ver­eins kön­nen Inter­es­sier­te die Müh­le am Sams­tag nach der Fas­net noch ein­mal besich­ti­gen. Dar­über berich­tet der Hei­mat- und Kul­tur­ver­ein Dun­nin­gen:

Der letz­te Mül­ler, Eugen Mauch, hat die Müh­le noch bis Ende der 80er Jah­re des letz­ten Jahr­hun­derts bewirt­schaf­tet. Die Müh­len­tech­nik ein­schließ­lich der Tur­bi­nen für die Was­ser­kraft­nut­zung und das Säge­werk im Neben­ge­bäu­de sind noch erhal­ten. Die neu­en Eigen­tü­mer wer­den die Müh­le aus­bau­en und die Räu­me anders nut­zen.

Der Hei­mat- und Kul­tur­ver­ein bie­tet – zusam­men mit dem Mül­lers­sohn Hans Mauch und den neu­en Eigen­tü­mern – noch ein­mal die Mög­lich­keit zur Besich­ti­gung der Müh­le, deren tech­ni­schen Ein­rich­tung sich inner­halb des Hau­ses über vier Stock­wer­ke erstreckt und vom Was­ser der Eschach ange­trie­ben wird.

Oswald Kam­me­rer wird auf die wech­sel­vol­le Geschich­te der Müh­le ein­ge­hen, die erst­mals von Alt­vogt Lorenz Roth um 1745 erbaut wur­de. Spä­ter wur­de die Müh­le nach dem Namen des Mül­lers Lipp auch als „Lip­pen­müh­le” bezeich­net. Die heu­ti­ge Müh­le ist die drit­te Müh­le an die­ser Stel­le. Sie wur­de vom Mül­ler Mathi­as Burg­ba­cher 1891 als moder­ne Kun­den­müh­le erbaut und ist größ­ten­teils noch im Ori­gi­nal erhal­ten.

Die Füh­rung durch die Müh­le fin­det am Sams­tag, 17. Febru­ar um 14 Uhr statt.