Die Restauratorin Sabine Grimmig bei der Arbeit. Fotos: pm

Haben Sie sich schon immer gefragt, was hin­ter den Kulis­sen von Muse­en pas­siert”, fragt Annet­te Hehr, Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin im  Stadt­mu­se­um. Am 13. Janu­ar von 14 bis 17 Uhr bie­tet das Muse­um die Gele­gen­heit, im Rah­men eines Akti­ons­nach­mit­ta­ges für Groß und Klein der Diplom Restau­ra­to­rin Sabi­ne Grim­mig aus Ten­nen­bronn über die Schul­ter zu bli­cken.

Eine der wich­tigs­ten Kern­auf­ga­ben von Muse­en ist neben dem Sam­meln und Aus­stel­len das Bewah­ren der Kul­tur­ge­gen­stän­de der Samm­lung”, erläu­tert die Kul­tur­anthro­po­lo­gin und Museo­lo­gin Hehr. Ziel sei, Objek­te vor dem Ver­fall zu schüt­zen und für kom­men­de Genera­tio­nen zu erhal­ten.

Die aktu­el­le Son­der­aus­stel­lung des Stadt­mu­se­ums „Die Schwei­zer­sche Jah­res­zei­tenkrip­pe“ prä­sen­tiert ein sol­ches Objekt. Die gut 200 Jah­re alte Krip­pe besteht aus 296 Ein­zel­tei­len und umfasst neben gro­ßen Kulis­sen, präch­ti­gen Pflan­zen, lebens­ech­ten Tie­ren und detail­rei­chen Werk­zeu­gen vor allem lie­be­voll gestal­te­te Per­so­nen, deren Mimik und Klei­dung wah­res künst­le­ri­sches Talent zei­gen.

Restau­rie­rungs­be­dürf­tig: Hir­ten­fi­gu­ren aus der Papier­krip­pe.

Par­al­lel fin­det ab 14 bis 15 Uhr eine kind­ge­rech­te Fami­li­en­füh­rung durch die Krip­pen­samm­lung statt. „Wir spre­chen über die unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en, aus denen Krip­pen und Krip­pen­fi­gu­ren gefer­tigt sein kön­nen und las­sen die gera­de erleb­ten Weih­nachts­bräu­che Revue pas­sie­ren. Anschlie­ßend neh­men wir das The­ma Restau­rie­rung genau­er unter die Lupe und schau­en Sabi­ne Grim­mig bei der Arbeit zu”, kün­digt Hehr an.

Info: Der Akti­ons­nach­mit­tag fin­det im Stadt­mu­se­um Schram­berg, Schloss, Bahn­hofstras­se 1, Tel.: 29268. am Sonn­tag 13. Janu­ar von 14 bis 17 Uhr statt.