Deutsch-arabischer Kino-Nachmittag im Subiaco

„Das Mädchen Wadjda“ am 17. Oktober zu sehen

Arabisch-deutscher Flyer zu „Das Mädchen Wadjda“. Foto: pm

Das ist eine rich­tig gute Idee: Am 17. Okto­ber lädt das „Sub­ia­co-Kino” Flücht­lin­ge, ihre Paten und alle, die Lust auf Kino und Begeg­nung haben, ins Sub­ia­co in Schram­berg ein. Um 13.30 Uhr zei­gen die Kino­le­u­te den Film „Das Mäd­chen Wadj­da“, in der Ori­gi­nal-Spra­che, also ara­bisch mit deut­schen Unter­ti­teln. Anschlie­ßend gibt es die Mög­lich­keit, sich bei Kaf­fee und Kuchen aus­zu­tau­schen.

SCHRAMBERG (him) –„Wir wol­len den Flücht­lin­gen die Mög­lich­keit geben, zur Unter­hal­tung ins Kino zu gehen“, so Vero­ni­ka King vom Sub­ia­co-Team. Gera­de jetzt, da die Tage wie­der kür­zer wer­den, sei Kino eine tol­le Abwechs­lung. Par­al­lel zu Schram­berg wird der Film in den Sub­ia­co-Kinos in Alpirs­bach am 14. Okto­ber und in Freu­den­stadt am 17. Okto­ber gezeigt. Der Film­ver­lei­her Koch Media sei von der Idee so begeis­tert gewe­sen, dass er den Film kos­ten­los zur Ver­fü­gung stel­le, des­halb sei auch der Ein­tritt frei.

Doro­thee Golm vom Netz­werk Will­kom­men stellt den Kon­takt zu den Flücht­lin­gen und ihren Paten her. „Bei unse­rem ers­ten Kino­nach­mit­tag laden wir gezielt Syrer ein“, so King, denn Doro­thee Golm sei im Gespräch mit Syrern, die einen Aus­tausch mit Deut­schen suchen. Vie­le Syrer lern­ten flei­ßig deutsch, rich­tig ler­nen kön­ne man die Spra­che aber nur in der Pra­xis. „Dar­um haben wir uns über­legt, durch anschlie­ßen­des Kaf­fee-Trin­ken und Kuchen-Essen Begeg­nung zu schaf­fen“, erläu­tert Vero­ni­ka King.

Wenn der Kino-Nach­mit­tag gut ankommt, möch­ten die Sub­ia­co-Leu­te dar­aus eine wie­der­keh­ren­de Ver­an­stal­tung machen. Sie könn­ten sich auch vor­stel­len, deut­sche Fil­me mit ara­bi­schen Unter­ti­teln zu zei­gen, oder Fil­me mit eng­li­schen Unter­ti­teln. „Schön wäre, wenn die Flücht­lin­ge die Kino­nach­mit­ta­ge zur Unter­hal­tung und gleich­zei­tig zum Deutsch­ler­nen nut­zen könn­ten“, hofft King, aber auch die Ein­hei­mi­schen könn­ten durch Begeg­nun­gen dazu ler­nen.