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Hauskauf im Dorf: Alles auf Grün!

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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

(Anzeige). Schramberg, im Juli 2020 – HECO feierte vor wenigen Tagen in angemessenem Rahmen die langjährige Betriebszugehörigkeit von fünf Mitarbeitenden. Die Jubilare...

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald auf der Speisekarte

(Anzeige). Unter dem Motto „Naturpark-Traditionsgerichte“ laden die Naturpark-Wirte auch in diesem Jahr zu einer kulinarischen Reise durch den Schwarzwald ein. Bis 31....

Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

(Anzeige). Rottweil. Hauser öffnet am Samstag, 25. Juli 2020, wieder seine Tankstelle mit einer „Tanke-schön-Aktion“. Die Tankstelle ist an 7 Tagen die...
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Mittwoch, 5. August 2020
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    „Die grüne Lüge“ – Film im Subiaco

    Die Filmgruppe des Schramberger Eine-Welt-Forums zeigt am Dienstag, 2. Juli um 19.30 Uhr Dokumentarfilm

    Was sagt uns Verbraucher die Werbung mit „Nachhaltigkeit“ für ein Produkt?
    Werner Boote und Kathrin Hartmann hinterfragen in ihrem Film die Imagepflege der Konzerne. Über den Film berichtet die Filmgruppe des Eine-Welt-Forums:

    Von Werner Boote zeigte das Eine-Welt-Kino in den letzten Jahren bereits seine Filme „Plastik Planet“ (über den Kunststoffmüll) und „Population Boom“ (über Überbevölkerung und Verteilungsungerechtigkeit). „Die grüne Lüge“ knüpft an diese Vorgängerfilme an.

    Anhand einer Reise durch die Welt von Produktion und Konsum vermeintlich „natürlicher“ und „nachhaltiger“ Dinge wie Palmöl oder Elektroautos deckt der Film die pseudo-umweltfreundlichen „Grünwasch-Kampagnen“ von Konzernen auf. Mit neuen Fakten, einer Reihe von Informationen, die im täglichen Nachrichtenfluss nicht vorkommen und mit sinnlichen Eindrücken bringt er dass Recherchierte in einen größeren Zusammenhang.

    Aus einem ganz persönlichen Konsumentenwunsch heraus beginnt diese Reise: „Mir wird gesagt, dass ich die Welt retten kann.“ Dazu müsse man nur die richtigen Packungen im Supermarkt wählen und den Versprechungen zur „Nachhaltigkeit“ glauben. Der Filmer geht mit Kathrin Hartmann auf die Reise, die seit Jahr und Tag den Desinformationen der Konzerne auf der Spur ist und einige Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat.

     

    Die beiden spielen ein wenig das Good Cop- Bad Cop-Spiel: Boote gibt den naiv Fragenden, der gern auch mal Fünfe gerade sein ließe, Hartmann ist für die unerbittlichen und bestens informierten Nachfragen zuständig. So zeigt der Film die Public-Relations-Maschinen der Konzerne und vor allem, wie sie funktionieren.

     

    Auf der anderen Seite besucht man Menschen, die Widerstand gegen die Umweltzerstörung leisten.

    Der Film übt direkte Kritik an einer Politik, die die Verantwortung für ökologisch und sozial akzeptable Ware den Verbrauchern zuschiebt aber keinen Schutz vor irreführender Werbung wie der von einer „Nachhaltigkeit der Palmölproduktion“ bietet, durch die in Wirklichkeit Regenwald vernichtet und Menschen vertrieben werden.

     

    Tatsächliche Nachhaltigkeit erschmust man sich nicht mit Konzernen. Denn immer wieder, so bei den Erdölbohrungen und den damit verbundenen Katastrophen, bei Elektroautos, bei denen die Umweltzerstörung unsichtbar gemacht wird, zeigt sich, was ein Betroffener sehr schlicht erklärt: „Denen ist die Umwelt egal, alles, was sie interessiert, ist Geld.“

     

    Bei aller Ernüchterung bleibt der Film dennoch zugleich optimistisch. Der Film von Boote und Hartmann vermittelt, wie sich die Gefahren einer Produktion unter dem grüngewaschenen Image der Konzerne nicht allein in Zahlen und Untersuchungen wiedergeben lassen, sondern im Leben von wirklichen Menschen.

    Im Anschluss an den Film besteht wieder Gelegenheit zum Gespräch und zur Diskussion , diesmal mit Dorothee Nagel vom Naturladen Schramberg.

     

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