Equal Pay Day“, am ver­gan­ge­nen Sonn­tag war es in Deutsch­land wie­der so weit. Der dies­jäh­ri­ge Equal Pay Day ist am Sonn­tag, den 18. März 2018. Dies ver­kün­de­ten die Busi­ness and Pro­fes­sio­nal Women (BPW) Ger­ma­ny, Initia­to­rin­nen des Akti­ons­tags für Ent­gelt­gleich­heit in Deutsch­land.

Nach den aktu­el­len Zah­len des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts ver­dien­ten Frau­en im Jahr 2016 durch­schnitt­lich 21 Pro­zent weni­ger als Män­ner, ange­nom­men Män­ner und Frau­en bekom­men den glei­chen Stun­den­lohn für glei­che oder gleich­wer­te Arbeit. Rech­net man den Pro­zent­wert in Tage um, arbei­ten Frau­en 77 Tage, vom 1. Janu­ar bis zum 18. März, umsonst.

Über­all in Deutsch­land wei­sen Men­schen schon seit 10 Jah­ren mit Aktio­nen auf die Lohn­lü­cke hin. Ent­stan­den ist der Tag in Ame­ri­ka Jahr 1988 mit der Kam­pa­gne der roten Geld­beu­tel als Sinn­bild für die roten Zah­len in den Geld­bör­sen der Frau­en. Deutsch­land griff die­se Idee mit roten Hand­ta­schen auf. Das Mot­to in die­sem Jahr lau­tet: „Trans­pa­renz gewin­nen“, denn Lohn­ge­rech­tig­keit braucht Trans­pa­renz. 

Im Rah­men von „Frau­en­Zeit- Mädchen&Frauenwochen 2018“ wid­met der Frau­en­bei­rat sei­ne März­sit­zung am kom­men­den Mitt­woch, 21. März um 20 Uhr im Gro­ßen Sit­zungs­saa­lim Rat­haus haupt­säch­lich die­ser The­ma­tik vor dem Hin­ter­grund des seit Janu­ar 2018 gel­ten­den Ent­gelt­trans­pa­renz­ge­set­zes. Nach einem Ein­stiegs­re­fe­rat von Bar­ba­ra Kunst und Alex­an­dra Zink-Cola­cic­co soll in öffent­li­cher Run­de dis­ku­tiert wer­den, wel­che Mög­lich­kei­ten sich durch das neue Gesetz erge­ben und  was noch wei­ter unter­nom­men wer­den muss, um eine wirk­li­che Lohn­ge­rech­tig­keit zu errei­chen. Weib­li­che und männ­li­che Gäs­te sind herz­lich ein­ge­la­den , an der Sit­zung teil­zu­neh­men und mit­zu­dis­ku­tie­ren über Fra­gen, die nicht nur Frau­en ange­hen, son­dern von all­ge­mei­ner Rele­vanz sind in unse­rer Gesell­schaft.