Gedenkfeiern am Volkstrauertag in allen Stadtteilen

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums gestalten die Feier in Sulgen mit

Volkstrauertag in Schramberg. Archiv-Foto: him

In die­sem Jahr jährt sich das Ende des Ers­ten Welt­krie­ges zum hun­derts­ten Mal. „Er hat zu uner­mess­li­chem Leid geführt und das Macht­ge­fü­ge in Euro­pa grund­sätz­lich infra­ge gestellt sowie nach­hal­tig ver­än­dert”, schreibt die Pres­se­spre­che­rin der Stadt Schram­berg, Susan­ne Gorgs-Mager, in einer Pres­se­mit­tei­lung zum Volks­trau­er­tag. Wei­ter heißt es:

Am Volks­trau­er­tag geden­ken wir der Sol­da­ten und Opfer, die ihr Leben in die­sem Krieg und in allen ande­ren Krie­gen in Euro­pa und der Welt lie­ßen. Zu den Fei­er­stun­den, die am Sonn­tag, dem 18. Novem­ber 2018 auf den Fried­hö­fen in den Stadt­tei­len statt­fin­den, sind alle Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner, ganz beson­ders auch die jun­gen Men­schen unse­rer Stadt herz­lich ein­ge­la­den.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog wird bei der Gedenk­fei­er auf dem Fried­hof Sul­gen um 11.30 Uhr durch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Geschichts­nei­gungs­kur­ses der Kurs­stu­fe 11 des Gym­na­si­ums unter­stützt. Sie waren Anfang Okto­ber auf Ein­la­dung der Deut­schen Bot­schaft in Bel­gi­en und nah­men an einer bel­gisch-fran­zö­sisch-eng­lisch-deut­schen Gedenk­ver­an­stal­tung für die Opfer des Ers­ten Welt­krie­ges auf dem Fried­hof von Mar­ci­nel­le, einem Stadt­teil der Schram­ber­ger Part­ner­stadt Char­le­roi, teil.

In ihrem Bei­trag bekun­den die Jugend­li­chen ihre Bestür­zung über die grau­sa­men Dimen­sio­nen des Krie­ges, die sie im Zuge der Recher­chen zur Vor­be­rei­tung ihres Vor­tra­ges ent­deck­ten. Sie zei­gen ihr Ver­ständ­nis und ihr Mit­ge­fühl für die Trau­er und das Leid, das durch Krieg stets her­vor­ge­ru­fen wird und ver­lei­hen der Hoff­nung Aus­druck, dass sich der poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Wil­le zum Frie­den dau­er­haft durch­setzt.

Sie wer­den damit am Volks­trau­er­tag zei­gen, dass sich auch jun­ge Men­schen bewusst machen, wie wenig selbst­ver­ständ­lich Frie­den ist und wie sehr sie sich Gedan­ken um Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft machen. Gedenk­ta­ge hel­fen die Erin­ne­rung auf­recht­zu­er­hal­ten und ein Inne­hal­ten zu ermög­li­chen, das Kraft schöp­fen lässt für künf­ti­ge Frie­dens­be­mü­hun­gen. Pfar­rer Dr. Eber­hard Eisele wir das Für­bit­te­ge­bet spre­chen und der Musik­ver­ein Sul­gen die Fei­er­stun­de  musi­ka­lisch umrah­men.

In Hei­li­gen­bronn hält der ehren­amt­li­che Stell­ver­tre­ter des Ober­bür­ger­meis­ters, Stadt­rat Udo Neu­deck im Anschluss an den Got­tes­dienst in der katho­li­schen Wall­fahrts­kir­che St. Gal­lus um 9 Uhr eine Gedenk­re­de. Orts­vor­ste­her Lutz Stro­bel wird um 10 Uhr In Ten­nen­bronn in der Sport- und Fest­hal­le die Gedenk­re­de hal­ten. Gruß­wor­te wer­den dort Andre­as Wolf­gar­ten und Tho­mas Huck hal­ten, die musi­ka­li­sche Gestal­tung über­neh­men der Musik­ver­ein „Har­mo­nie” e.V. und Just Sin­ging Ten­nen­bronn.

Zur sel­ben Zeit, um 10 Uhr, lädt Orts­vor­ste­he­rin Clau­dia Schmid auf den Fried­hof in Wald­mös­sin­gen zur Kranz­nie­der­le­gung ein, unter­stützt vom Musik­ver­ein Ein­tracht Wald­mös­sin­gen.