NRWZ.de, 30. März 2020, Autor/Quelle: Martin Himmelheber (him)

Metalacker 2020: Ein Fünkchen Hoffnung

Es ist ja noch eine Weile hin bis zum diesjährigen „Metalacker“ in Tennenbronn: Die Uhr auf er Homepage zählt noch 151 Tage und zwei Stunden bis zur Eröffnung (Stand Montagnachmittag). Aber in Zeiten der Coronapandemie gerät ja fast jede Planung ins Wanken.

In einem Aufruf über Facebook haben sich die Macher nun an ihre „Lieben Freunde und Fans des Metalacker Tennenbronn Open-Air Festivals“ gewandt und über den Stand der Dinge „in Zeiten des Corona-Virus“ informiert. Bekanntlich sind in Baden-Würtemberg alle Veranstaltungen bis 15. Juni untersagt. „Wie es nach diesem Termin weiter geht, kann uns aktuell niemand sagen. Gibt es eine Verlängerung der Verordnung? Werden nur kleine Veranstaltungen genehmigt? Es kursieren hierzu viele Gerüchte, definitive Aussagen bekommt man aber noch keine.“

Der Metalacker ist für den 28. und 29. August geplant, da wären also noch zweieinhalb Monate ab Mitte Juni Luft. Darum schreibt Simon Kaltenbacher im Namen des Metalacker-Teams:

„Wir haben ein Fünkchen Hoffnung, dass unsere Open-Air-Veranstaltung eventuell doch stattfinden kann.“ Deshalb sei das Metalacker Team weiter mit Hochdruck an den Vorbereitungen.Man spreche mit Bands, Management- und Bookingagenturen, Lieferanten und natürlich mit den Vereinen, die die Hauptarbeit beim Metalacker übernähmen.

Veranstalter wollen abwarten

Beim Vorverkauf wolle man aber erst einmal abwarten, was Bund und Länder zu den Veranstaltungen weiter entscheiden Deshalb werde man den Vorverkauf bis Mitte Juni hinauszögern, um eine weitere Entscheidung über das Veranstaltungsverbot abzuwarten.

Noch nicht ganz klar ist auch, welche Bands nach Tennenbronn kommen werden, das werde man beim offiziellen Vorverkaufsstart  bekannt geben, so Kaltenbacher. Geplant seien für den Freitag sechs Bands und am Samstag wie gewohnt sieben. Für den Frühschoppen am Samstag  stehe wie bisher musikalische Unterhaltung im Programm. „Auch weitere Infos zum Thema Öffnungszeiten, Camping, Gelände werden dann folgen“, schreibt Kaltenbacher und hofft auf das Verständnis der Freunde und Fans.

Metalacker 2020: Ein Fünkchen Hoffnung