Schramberg-Waldmössingen (pm) – Alle Theaterfreunde haben am Freitag, 28. Dezember, zum letzten Mal die Chance auf das Theaterstück, „Fremdenwahn beim Schneiderhan“. Um 19.30 Uhr lädt die Feuerwehr Waldmössingen nochmals in die Kastellhalle Waldmössingen ein, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Der Schwank in drei Akten, von Klaus Tröbs, wird unter der Regie von Rainer Gaus aufgeführt. Für das leibliche Wohl, sorgt die Feuerwehr Waldmössingen.

Ein letztes Mal können die Besucher, den Hausherren Alfred Schneiderhan in seiner „Festung“ besuchen. Sein Haus ähnelt eher einer Festung, als einem Wohnhaus, denn er leidet unter einer Terrorphobie. Überall sieht er nur noch Taliban, vor denen er seine Familie beschützen möchte. Ob es die beiden Polizisten Peter und Thorben sind, Kurierfahrerin Olga
oder sogar der Briefträger, alle müssen sich ausweisen und einer Leibesvisitation unterziehen. Da er in jedem Paket und in jedem Brief eine Briefbombe vermutet, wird sogar das Post zustellen ein Akt der Verzweiflung. Genau aus diesem Grund ist seine „Festung“ mit Bewegungsmelder, Alarmanlage und Fallen gesichert. Als er sich dann noch Stacheldraht anliefern lässt, hetzt er auch noch seine Nachbarn auf die Barrikaden, da sein Stacheldraht nicht in das idyllische Ortsbild von Waldmössingen passe.

Als dann auch noch der weit entfernte Freund seiner Tochter Maria, der Inder Ranjid Chandraki im Hause Schneiderhan erscheint, rastet der Hausherr Alfred fast aus. Seine Frau Gabi, sein Sohn Max und auch die Schwiegertochter Chantal, haben alle Hände voll zu tun, dass sich Alfred nicht ständig in die Liebesbeziehung der beiden verliebten einmischt.
Doch am Ende muss sich Alfred dem unvermeidlichen Schicksal fügen.