ROTTWEIL (pm) – Die ältes­te Stadt Baden-Würt­tem­bergs weist gut erhal­te­ne Abschnit­te der ehe­ma­li­gen Befes­ti­gung vor. Wan­der­füh­rer Karl Hezin­ger vom Schwä­bi­schen Alb­ver­ein Rott­weil zeigt im Rah­men die­ser geführ­ten Ring­zug-Wan­de­rung inter­es­san­te Blick­fän­ge an der zu gro­ßen Tei­len erhal­te­nen Stadt­mau­er. Der Treff für inter­es­sier­te Teil­neh­mer aus der gan­zen Regi­on ist in Rott­weil am Mitt­woch, 11. März um 12:45 Uhr am Ein­gang des Bahn­hofs­ge­bäu­des.

Start­punkt der nächs­ten Ring­zug-Wan­de­rung am 11. März ist der Bahn­hof Rott­weil. Die Abfahrts­zeit aus Rich­tung Donau­eschin­gen ist um 12:10 Uhr über Vil­lin­gen 12:22 Uhr, Schwen­nin­gen 12:29 Uhr und Tros­sin­gen Stadt um 12:28 Uhr. Aus Rich­tung Lei­pfer­din­gen fährt der Ring­zug ab um 11:28 Uhr über Immen­din­gen um 11:44 Uhr, ab Tutt­lin­gen um 11:58 Uhr und ab Spai­chin­gen um 12:20 Uhr.

Die Win­ter­wan­de­rung beginnt am Bahn­hof und führt um die Stadt­mau­ern der ehe­ma­li­gen Reichs­stadt. Sie zeigt, wie die Stau­fer um 1190 die Stadt auf der Muschel­kalk­plat­te hoch über dem Neckar für die dama­li­ge Zeit unein­nehm­bar gegrün­det haben und wes­halb die Stadt im 30-jäh­ri­gen Krieg trotz­dem ein­ge­nom­men wur­de. Ins Auge sticht das Schwar­ze Tor, in des­sen Zel­len Gefan­ge­ne unter­ge­bracht wur­den. Der halb­run­de Pul­ver­turm war in der Reichs­stadt­zeit Lager­ort für das lokal erzeug­te Schieß­pul­ver.

 

Die Wan­de­rung dau­ert zwei Stun­den. Abschlie­ßend besteht die Mög­lich­keit zur gemein­sa­men Ein­kehr. Vom Bahn­hof Rott­weil kann die Rück­fahrt um 16:53 Uhr in Rich­tung Bräun­lin­gen und um 17:16 Uhr Rich­tung Tutt­lin­gen bzw. Lei­pfer­din­gen ange­tre­ten wer­den. Der Zweck­ver­band Ring­zug emp­fiehlt Teil­neh­mern das Tages­Ti­cket Sin­gle bzw. Grup­pen ab drei Per­so­nen das Tages­Ti­cket Grup­pe. Die Teil­nah­me ist bei jedem Wet­ter ohne Vor­anmel­dung und Zuge­hö­rig­keit zu einem Wan­der­ver­ein mög­lich. Ent­spre­chend der Jah­res­zeit wird fes­tes Schuh­werk emp­foh­len. Für wei­te­re Aus­künf­te ist Wan­der­füh­rer Karl Hezin­ger unter der Tele­fon­num­mer 0741/1755168 erreich­bar.