2011 war der AE museumsreif und viele haben ihn dort bewundert. Archiv-Foto: him

Im Wider­spruch zu dem der Redak­ti­on vor­lie­gen­dem Bild­ma­te­ri­al ist der Schram­ber­ger Alter­na­tiv Elfer­rat AE wohl noch nicht reif für das Muse­um. So wird er sich auch die­ses Jahr aktiv an der Schram­ber­ger Fas­net betei­li­gen, ver­si­chert der AE in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Wer die­se när­ri­sche, chao­ti­sche Grup­pe kennt, weiß, dass sie alles dar­an set­zen wird, wie­der mit viel Kon­di­ti­on die ver­rück­tes­ten sechs Tage im Jahr mit­zu­ge­stal­ten. Der AE wird es auch wie­der schaf­fen, spon­tan auf Ereig­nis­se in der Stadt oder gar auf Gescheh­nis­se in der Welt­po­li­tik zu reagie­ren, um die­se kurz­fris­tig in sein täg­lich wech­seln­des Pro­gramm oder sei­ne Aktio­nen ein­zu­bin­den.

Seit vie­len Jah­ren gestal­tet der AE am Fas­nets­diens­tag einen eige­nen Abschluss mit Pro­gramm und einer schau­rig schö­nen Fas­nets­be­er­di­gung.

So  lädt er für die­sen Abend in das  „Cafe Hirsch­brun­nen“ zum Fas­nets­ab­schluss ein. Unter dem Mot­to „Mir geh‘n no lang nit heim“ wird wohl wie­der aller­lei Sku­ri­les aus dem Bereich der K(l)einkunst gebo­ten wer­den. Beginn ist um 20.07 Uhr. Im Rah­men der „Akti­on Nar­ren­treff“ gibt es an die­sem Abend auch Live­mu­sik.

Am Schmot­zi­ga ver­an­stal­tet die Brau­stu­be Schrai­vo­gel zum Auf­takt der hei­ßen Pha­se der Fas­net wie­der einen Fas­nets­ball. Beginn ist dort um 20 Uhr. Der Alter­na­tiv Elfer­rat AE hat sein Kom­men ange­kün­digt, um wie in den Jah­ren davor, das Pro­gramm mit­zu-gestal­ten. Sein Mot­to für die­sen Abend ist wie immer Ver­schluss­sa­che, doch wer­den für die­sen Abend vie­le Gärt­ner und Gar­ten­ge­stal­ter erwar­tet.

Mit neu­en, täg­lich wech­seln­den Pro­gram­men und alt­be­kann­ten Lie­dern wird man ihn  auch die­ses Jahr wie­der in den Loka­len der Stadt erle­ben.  Die spon­ta­ne und unan­ge­mel­de­te Teil­nah­me am gro­ßen Umzug am Fas­nets­mon­tag ist zu erwar­ten.

Eben­so ist geplant, mit Abord­nun­gen und einem neu­en, noch grö­ße­ren Umzugs­wa­gen an den Umzü­gen in den umlie­gen­den Gemein­den teil­zu­neh­men.

„Die wil­den Zei­ten sind vor­bei – es leben die wil­den Zei­ten. Der AE schafft es immer wie­der, (mit Lust und Ener­gie) eine furio­se Stra­ßen- und Knei­pen­fas­net zu machen – und das wird, so die Hoo­rig Katz will – noch lan­ge so blei­ben“.