Selbsthilfegruppe in Schramberg startet

Für Menschen mit psychischen Problemen und deren Angehörige

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Archiv-Foto: him

Annä­hernd jeder Drit­te ist mitt­ler­wei­le von einer behand­lungs­be­dürf­ti­gen psy­chi­schen Erkran­kung betrof­fen, wobei  frem­de Hil­fe, in wel­cher Form auch immer, gut tut. Nun  grün­det sich in Schram­berg eine Selbst­hil­fe­grup­pe von betrof­fe­nen, wie es in einer Pres­se­mit­tei­lung heißt:

Neben der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Erst­ver­sor­gung im Not­fall sowie anschlie­ßen­der Behand­lung bei Ärz­ten, Kli­ni­ken und ande­ren Fach­leu­ten (zum Bei­spiel Heil­prak­ti­kern und Pfle­ge­diens­ten) rücken inzwi­schen, vor allem auch aus Kos­ten­grün­den bei den Poli­ti­kern sowie den Kran­ken­kas­sen seit gerau­mer Zeit immer mehr die Selbst­hil­fe­grup­pen (kurz: SHGs) in den Vor­der­grund.

Aus die­sem Grund sowie wegen des Bedar­fes soll nun am Don­ners­tag,  4. April  um 18 Uhr im evan­ge­li­schen Gemein­de­haus  Schram­berg in der Obern­dor­fer Stra­ße  die Grün­dungs­ver­samm­lung für eine sol­che Selbst­hil­fe­grup­pe statt­fin­den. Sie soll offen sein für alle Men­schen mit psy­chi­schen Pro­ble­men und auch deren Ange­hö­ri­gen. Orga­ni­sa­to­ri­sche Unter­stüt­zung gibt es durch das Kreis­so­zi­al­amt  Rott­weil sowie durch den Sozi­al­p­s­ch­ia­tri­schen Dienst und die  AOK Schram­berg.

In  Anleh­nung an die Selbst­hil­fe­grup­pe  „Offe­ne Tür“ in Rott­weil soll monat­lich ein unge­zwun­ge­nes Grup­pen­tref­fen ange­bo­ten wer­den im Wech­sel  mit einer  Frei­zeit­ak­ti­vi­tät. Der Grup­pen­grün­der, Eugen Rieb­le  freut sich auf rege Teil­nah­me. Alles Wei­te­re kann beim Grün­dungs­tref­fen ver­ab­re­det wer­den.