Stragula kommen ins Zodiak

Die Musik ist "ungewöhnlich und schräg, aber liebenswert und tanzbar".

Stragula Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Das Team der Schram­ber­ger Musik­knei­pe Zodi­ak freut sich, mit der Reut­lin­ger Kult-Com­bo Stra­gu­la am Sams­tag, 25. Novem­ber „allen Musik­fans einen herr­lich schrä­gen Tanz­abend prä­sen­tie­ren zu dür­fen”. Die Ver­an­stal­ter schrei­ben wei­ter:

Stra­gu­la, benannt nach einem bil­li­gen Boden­be­lag der 50er/60er Jah­re, über­schwemmt die Welt seit Beginn der 80er Jah­re mit Kas­set­ten­pro­duk­tio­nen. Mit ein­fa­cher, aber bril­li­an­ter Mono-Low­Fi-4-Spur-Auf­nah­me­tech­nik lie­fer­ten Stra­gu­la zeit­lo­se Ton­do­ku­men­te der Pop­mu­sik. In der Grau­zo­ne zwi­schen Rock, Ur-Tech­no, Punk und Folk-Music trifft der Zuhö­rer neben den tra­di­tio­nel­len Instru­men­ten einer Rock­band auf alte Bekann­te aus der Vor­zeit der elek­tro­ni­schen Instru­men­te, genannt sei­en die legen­dä­re Melo­di­ca, die Bon­tem­pi- und die Dr. Böhm-Orgel.

Die gröss­ten musi­ka­li­schen Ein­flüs­se auf Stra­gu­la waren Instru­men­tal­bands wie „The Trash­man“ oder „The Shadows“, spä­ter folg­te der Hea­vy Rock von bri­ti­schen Bands, wie „Black Sab­bath“ und „Hawk­wind“ und der expe­ri­men­tel­le Sound von deut­schen Bands wie „Kraft­werk“ und „Neu“. Dann ver­lo­ren Stra­gu­la ihr Herz an die Punk und New Wave Bewe­gung, der Hard­core, Grunge, Indie Rock und Alter­na­ti­ve folg­ten.

Auf Grund des Erfol­ges ihrer CD “Stra­gu­la meets the Hang­man“, die bei den ita­lie­ni­schen Labeln „Snow­do­nia“ und „Miz­ma­ze“ erschie­nen ist, wur­de die Not­wen­dig­keit, ihre Musik auch live auf­zu­füh­ren, immer grös­ser. Ers­ten Auf­trit­ten mit der Band „Los Vilchos Pregnan­tos“ folg­te die For­mie­rung einer fes­ten Band, die aus Ex-Mit­glie­dern der bekann­ten Reut­lin­ger Inde­pen­dent-Bands „Die Gelb“, „Sumpf­päps­te“ und „It Can Swim“ besteht.

Plush­bug“ singt die weib­li­che Stim­me, spielt die Solo-Orgel­parts und bedient ver­schie­de­ne Effek­te, wie die legen­dä­re „Non­ne“. Ihre Aus­drucks­kraft vari­iert von schräg bis engels­gleich! „Bernd C.“ ver­fei­nert, unter­stützt und prä­zi­siert mit sei­nem fast klas­si­schen Jazz-Drum­set die Grund­beats der Key­boards. „Fran­kie Brig­gena­tra“, der Gitar­rist, wür­de jeden Kiss-sound-a-like Wett­be­werb gewin­nen. Er spielt Solo und Rhyth­mus, ver­zerrt und unver­zerrt, Coun­try und Wes­tern! Und schliess­lich „Strag­mann“ singt, seufzt, brummt und jodelt. Dabei bedient er noch die Basis-Orgeln und ver­sucht sich ab und an in unglaub­li­chen Impro­vi­sa­tio­nen! Als ste­ter Spe­cial Guest glänzt „Juan Schmälz­le“ an der Trom­pe­te und an den Per­cus­sions.                

Stra­gu­la inter­pre­tie­ren eige­ne Lie­der und bekann­te Rock- und Coun­try­songs von den „White Stri­pes”, „John­ny Cash”, „Kraft­werk”, „Joy Divi­si­on” und vie­len ande­ren mehr.

Das Kon­zert im Zodi­ak, Schiltach­stra­ße 87 beginnt gegen 21 Uhr.