„Tod eines Handlungsreisenden“

„Tod eines Handlungsreisenden“

Am
Dienstag, 28. Januar um 20 Uhr, findet in Schramberg im Bärensaal das
Schauspiel „Tod eines Handlungsreisenden“ mit der Konzertdirektion
Landgraf statt.

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhnen Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück auf die Fahnen geschrieben hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht.

Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum amerikanischen Traum vom Erfolg offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht…

Arthur
Millers mit Preisen überschüttetes Stück ist eine auch aus heutiger Sicht noch
beklemmende Charakterstudie eines Menschen, der in einer rein profitorientierten
Gesellschaft zum Verlierer werden muss. In Zeiten von Hartz IV und weltweiter
Finanz- und Wirtschaftskrisen ist es aktueller denn je.

Kartenvorverkauf:
Bürgerservice, Rathaus Schramberg, Tel.: 07422 29215 oder unter www.schramberg.de.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 14. Januar 2020 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/freizeitundtermine/tod-eines-handlungsreisenden/249545