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Dienstag, 29. September 2020

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Unterhaltsames, Nachdenkliches und Ernstes

Theater in der Stadthalle Tuttlingen

Mit einem – ungeachtet der aktuell geltenden Zuschauerbeschränkungen bei kulturellen Veranstaltungen – attraktiven Angebot für Theaterfreunde und alle, die es (wieder) werden wollen, geht die Stadthalle Tuttlingen im Oktober in ihre 19. Spielzeit: Vier Theaterabende umfasst das im Februar beginnende Abo für die Saison 2020/21, dazu kommen zwei Sondervorstellungen im Herbst 2020.

Auf die Bretter bringen die Tuttlinger Hallen hochaktuelle, spannende und unterhaltsame Stoffe, renommierte Bühnen und bekannte Schauspielstars. Vom Saisonauftakt mit der Bühnenversion des Kinohits „Honig im Kopf“ über die hoch gelobte Produktion „Die Nervensäge“ bis hin zum Agatha Christie-Krimi oder Starschauspielern wie Jochen Busse, Hugo Egon Balder oder Claude Oliver Rudolph spannt sich der Bogen in der neuen Spielzeit.

Das Theaterprogramm der Stadthalle Tuttlingen für die neue Spielzeit verspricht eine Mischung aus Unterhaltsamem, Nachdenklichem und Ernstem. Mit „Bühnenkunst in unterschiedlichsten Facetten“, wie Stadthallen-Geschäftsführer Michael Baur meint, will das Haus alte und neue Zuschauer ins Theater locken – ungeachtet der für die Kultur aktuell nicht leichten Rahmenbedingungen. Los geht die Theaterspielzeit am Montag, 19. Oktober, mit „Honig im Kopf“. Die Tragikomödie von Florian Battermann nach dem gleichnamigen Kinohit von Til Schweiger und Hilly Martinek wird vom Regisseur und Musiker Heiner Kondschak fürs Theater Lindenhof inszeniert. Erzählt wird die Geschichte des Mädchens Tilda und ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters Amandus, die sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig machen. Hauptdarsteller Berthold Biesinger verkörpert brillant den ins Vergessen abdriftenden Senior Amandus Rosenbach, den in der Filmfassung Dieter Hallervorden spielte. Und das Theater Lindenhof meistert die Gratwanderung zwischen Komik und Ernst souverän. So kann trotz des ernsten Themas auch gelacht werden.

Am Dienstag, 1. Dezember, kommt „Komplexe Väter“ auf die Bühne: Das Schauspiel von René Heinersdorff ist Star besetzt u.a. mit Hugo Egon Balder und Jochen Busse. Und die Komödie am Kurfürstendamm, Berlin, zuletzt mit Tennessee Williams‘ „Die Glasmenagerie“ in Tuttlingen zu sehen, bringt das Stück, in dem drei nicht mehr ganz so junge Männer auf unterschiedliche Weise nachzuholen versuchen, was sie bei ihrer Tochter versäumt haben. Die Sehnsucht, begangene Lebensfehler zu korrigieren, die Hoffnung, die Zeit aufhalten zu können, der Wunsch, Erlebtes nochmal zu leben, all das führt zu massiven Verwechslungen und Missverständnissen. Nur zwei starke Frauen sind am Ende in der Lage, aus den drei Männern keine „komplexen Väter“ werden zu lassen.

Am Freitag, 5. Februar, folgt das Schauspiel „Die Reise der Verlorenen“ von Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“, „Tyll“). Theaterlust München greift dafür einen historisch verbürgten Stoff auf und schildert erschütternd, aber atemberaubend die Geschichte des Schiffes, mit dem 1939 937 Juden Deutschland verlassen wollten. Als Kuba der St. Louis die Einreise verbietet, beginnt eine Irrfahrt… Kehlmann bringt die Handlung in zeitübergreifender Fiktion auf die Bühne, erwähnt die aktuellen Fluchtdramen mit keiner Silbe – und doch hat der Zuschauer auch diese Bilder permanent vor Augen. „Die Reise der Verlorenen“ schrieb Kehlmann 2018 als Auftragsarbeit für das Theater in der Josefstadt in Wien.

2021 wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Für ihren Widerstand gegen die Nazis wurde sie im Jahr 1943 hingerichtet – mit gerade einmal 21 Jahren. Am Donnerstag, 4. März, kommt ihr Schicksal und das der Mitglieder der studentischen Widerstandsgruppe, „Die Weiße Rose“, die zum Aufstand gegen die Nazi-Diktatur aufruft, auf die Theaterbühne: inszeniert von der im Schlosstheater Neuwied beheimateten Landesbühne Rheinland-Pfalz und stark besetzt mit Joanna Semmelrogge und Claude-Oliver Rudolph kommt „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ auf die Bühne. Eng am Drehbuch des gleichnamigen Films (mit Julia Jentzsch) und an den originalen Verhörprotokollen von Hans und Sophie Scholl entsteht ein erschütterndes Zeitdokument, das zeigt, zu welchem Widerstand junge Menschen fähig sein können – ein wichtiger, bewegender Theaterabend!

Mit „Die Nervensäge“ hat Francis Veber (Deutsch von Dieter Hallervorden) eine regelrechte Bilderbuch-Komödie geschrieben, die nicht nur Vorlage für zwei Verfilmungen war („Die Filzlaus“ mit Jacques Brel und Lino Ventura und später „Buddy Buddy“ mit Walter Matthau und Jack Lemmon), sondern jetzt auch von den Hamburger Kammerspielen auf die Bühne gebracht wird. Das Stück, in dem ein Berufskiller Ralph vom Hotelfenster aus einen Kronzeugen liquidieren soll, als im Nebenzimmer ein Selbstmordkandidat einzieht, kommt am Freitag, 26. März, nach Tuttlingen.

Für den Saisonabschluss schließlich ist am Sonntag, 11. April, ein Krimi von Agatha Christie geplant: „Mord im Orientexpress“ wurde vom US-AmerikanerKen Ludwig für die Bühne bearbeitet. Es ist ihr wohl berühmtester Kriminalroman mit Hercule Poirot als Ermittler. Ein Zug voll mit Verdächtigen – aber jeder hat ein scheinbar wasserdichtes Alibi. Vorhang auf für spannende wie überraschende und unterhaltsame Ermittlungen des Meisterdetektivs! Agatha Christie ist weltweit als die „Queen of Crime“ bekannt. Auf Englisch wurden von ihren Büchern über eine Milliarde Exemplare verkauft, eine weitere Milliarde in Form von Übersetzungen in zig Sprachen.

Theaterabos können jetzt bei der Vorverkaufsstelle Ticketbox in der Königstraße 13 (beim „Runden Eck“) gebucht werden. Einzelkarten für alle Theaterabende sind dort und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen des Kulturtickets Schwarzwald-Baar-Heuberg in den Landkreisen RW, VS und TUT erhältlich. Telefonisch gibt es Karten unter Tel. (07461) 910996, online auf www.tuttlinger-hallen.de.

 

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