Ai Weiwei (links) in seinem Film "Human Flow"

Die Volks­hoch­schu­le lädt am Diens­tag, 20. Novem­ber, um 20 Uhr ins Sub­ia­co in der Majo­li­ka zum Film „Human Flow“ ein.

Es han­delt sich um eine Doku­men­ta­ti­on des chi­ne­si­schen Künst­lers und Akti­vis­ten Ai Wei­wei über die Flücht­lings­kri­se. Dafür dreh­te Ai mit einem Dut­zend ver­schie­de­ner Kame­ra­män­ner und zahl­rei­chen Film­crews in 23 Län­dern und zeigt das Elend der Flücht­lin­ge so in all sei­nen For­men und Aus­ma­ßen.

Vom Irak, wo momen­tan etwa vier Mil­lio­nen Men­schen auf der Flucht sind, führt die Rei­se etwa auf die grie­chi­sche Insel Les­bos, wo vie­le afri­ka­ni­sche Flücht­lin­ge unter­ge­bracht sind, oder nach Ban­gla­desch, wohin knapp 250.000 Ange­hö­ri­ge der mus­li­mi­schen Min­der­heit Roh­in­gya aus Myan­mar geflüch­tet sind.

Dabei tritt Ai auch immer wie­der selbst in Erschei­nung, er hilft den Men­schen, die er trifft, redet mit ihnen oder spielt mit Kin­dern. Doch auch auf die Ursa­chen der Flucht geht der Künst­ler ein, genau­so wie auf die Fol­gen, zu denen neben Leid, Aus­beu­tung und Ent­wur­ze­lung auch Radi­ka­li­sie­rung gehört.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­ti­on mit Pax Chris­ti und dem Netz­werk Will­kom­men im Rah­men von ”Fai­res Schram­berg – Litt­le Glo­cal City 2018”.