Von einer griechischen Unabhängigkeitsheldin bis zu modernen Popsongs

SCHRAMBERG (pm) -Der städ­ti­sche Frau­en­bei­rat lädt anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags Schram­ber­ger Frau­en und Mäd­chen am 8. März ins Schloss ein.

Auch im Jahr 2015 haben Frau­en welt­weit noch nicht die­sel­ben Rech­te und Chan­cen wie Män­ner. Frau­en sind in sämt­li­chen wirt­schaft­li­chen, gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Berei­chen in Deutsch­land unter­re­prä­sen­tiert. Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit ist immer noch nicht erreicht. Inter­na­tio­nal sind Frau­en von Zwangs­hei­rat, Geni­tal­ver­stüm­me­lung, soge­nann­ten Ehren­mor­den und Frau­en­han­del betrof­fen. Laut UNO sind mehr als die Hälf­te der welt­wei­ten Flücht­lin­ge Frau­en und Mäd­chen.

Bereits 1977 haben die Ver­ein­ten Natio­nen den 8. März als Tag für die Rech­te der Frau und den Welt­frie­den fest­ge­legt. Der Frau­en­bei­rat lädt des­halb Frau­en aller Natio­nen ein, zusam­men zu kom­men, die­sen Tag gemein­sam zu bege­hen und so Ungleich­be­hand­lun­gen in den Fokus zu rücken.

Ab 11 Uhr gibt es am 8. März im Schram­ber­ger Schloss ein bun­tes Pro­gramm von Frau­en für Frau­en. Das Kla­ri­net­ten­quar­tett der Musik­schu­le macht den Auf­takt. Dann schlüpft Isa­bel­la Cra­mer in die Rol­le der Katha­ri­na von Bora und liest aus Chris­tia­ne Brück­ners „Unge­hal­te­nen Reden unge­hal­te­ner Frau­en“. Die Tanz AG am Gym­na­si­um Schram­berg tanzt mit klas­si­schen und moder­nen Ele­men­ten zu einer Bal­la­de.

Einen klei­nen Aus­schnitt des Thea­ter­stü­ckes “Angst­män“ zeigt Ame­lie Köder vom Zim­mer­thea­ter Rott­weil und schließ­lich wird Euro­na Jacu­p­o­vic noch eini­ge Pop­songs sin­gen. Im Rah­men des Frau­en­fes­tes wird Doro­thee Golm die Arbeit des „Netz­werk Will­kom­men“ vor­stel­len und einen Ein­blick in die Situa­ti­on von Flücht­lin­gen in Schram­berg geben. Außer­dem stellt Rena­te Wei­ler vom Ver­ein „Frau­en hel­fen Frau­en und Aus­we­ge“ ihr Bera­tungs­an­ge­bot in Schram­berg vor.

Ein wei­te­rer Bei­trag ist eine Füh­rung der Lei­te­rin des Stadt­mu­se­um Gise­la Lix­feld zur Frei­heits­hel­din Las­ka­ri­na Bou­bouli­na, die auf Kera­mik­tel­lern des Stadt­mu­se­ums ver­ewigt ist. Nach den Pro­gramm­punk­ten sind alle Besu­che­rin­nen zu einem gemein­sa­men Mit­tags­tisch ein­ge­la­den.