SCHRAMBERG (him/pm) – Erstaun­lich: Um 1910, als es im nor­ma­len Haus­halt weder Radio, Kühl­schrank noch Wasch­ma­schi­ne gab, son­dern nur „Elek­trisch Licht“, haben schon die ers­ten elek­tri­schen Eisen­bah­nen ihre Run­den gedreht. Das Eisen­bahn­mu­se­um Schwarz­wald in Schram­berg zeigt dazu eine Son­der­aus­stel­lung.

Der beson­de­re Reiz die­ses Antriebs bestand dar­in, dass die Züge im Gegen­satz zum Uhr­werk- oder Dampf­be­trieb oder Akku pau­sen­los und dazu fern­ge­steu­ert fah­ren konn­ten“, heißt es in der Ein­la­dung.

Die Son­der­aus­stel­lung im Eisen­bahn­mu­se­um Schwarz­wald ermög­licht „einen ein­zig­ar­ti­gen Ein­blick in die Tech­nik und Funk­ti­on die­ser his­to­ri­schen Lehr-Spiel­zeu­ge: Sie waren damals eher zur Unter­rich­tung über neue Tech­ni­ken als zum Zeit­ver­treib gedacht.“ Ganz unge­fähr­lich waren sie auch nicht.

Ein Samm­ler habe in jah­re­lan­ger Suche die ori­gi­na­len alten Tei­le auf­ge­trie­ben, restau­riert und wie­der zum Lau­fen gebracht, so die Aus­stel­lungs­ma­cher.

Info: Die Son­der­aus­stel­lung dau­ert vom 24. Juli bis 31. Janu­ar 2017. Die Eröff­nung ist am Frei­tag, 22. Juli um 19 Uhr im Eisen­bahn­mu­se­um Schwarz­wald auf dem Gelän­de der H.A.U.