NSU Wankel als Rennauto. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Das Auto- und Uhren-Muse­um in Schram­berg ver­wan­delt sich am 18. März in eine Auto­werk­statt. Der welt­weit ein­ma­li­ge Wan­kel Spi­der Club Deutsch­land ver­an­stal­tet ab 10 Uhr hier sei­nen Tech­nik­tag.

Bei Schrau­bak­tio­nen, inter­es­san­tem Erfah­rungs­aus­tausch, Ben­zin­ge­sprä­chen und ein­zig­ar­ti­gen Renn­ge­schich­ten kom­men die Besu­cher auf ihre Kos­ten”, ist Muse­ums­lei­ter Harald Bur­ger laut Pres­se­mit­tei­lung sicher. Natür­lich wer­den vie­le der Besu­cher selbst ein Wan­kel-Modell  fah­ren. Alle haben näm­lich das­sel­be Pro­blem: Ersatz­tei­le sind rar bis gar nicht erhält­lich. Da gilt das Do-It -Yours­elf-Prin­zip.

Wer solch ein his­to­ri­sches Auto fährt, braucht tech­ni­sches Kön­nen. Und genau an die­sem Tag geben vie­le Insi­der ihr Wis­sen an Kol­le­gen aber auch an Besu­cher  wei­ter. Zum Bei­spiel wird ein voll­stän­dig auf­ge­bau­ter Wan­kel­mo­tor gestar­tet, an dem Dreh­zahl­mes­ser und ande­re Arma­tu­ren direkt befes­tigt sind. So kann man die Funk­ti­ons­wei­se des Motors direkt in Augen­schein neh­men.

Ger­ne erklä­ren die akti­ven Ver­eins­mit­glie­der an einem völ­lig zer­leg­ten Motor auch die Ein­zel­hei­ten und Funk­tio­nen der Tei­le. Für die­je­ni­gen, die tie­fer in die NSU-Geschich­te ein­drin­gen möch­ten, emp­fiehlt das Muse­ums-Team den Besuch der  Son­der­aus­stel­lung,  „Sieg­reich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/WANKEL SPIDER” – Ent­wick­lung des Auto­mo­bil­renn­sports in den 1960er und 1970er Jah­ren am Bei­spiel der NSU-Auto­mo­bi­le und Renn­fah­rer Sieg­fried Spiess sowie Karl­heinz Pano­witz. Der Besuch des Werk­statt­tags ist kos­ten­los.