SCHRAMBERG (pm) – Die Volks­hoch­schu­le Schram­berg bie­tet am 1. August eine Fahrt zu den Bre­gen­zer Fest­spie­len zur Auf­füh­rung der Oper „Turan­dot“ von Gia­co­mo Puc­ci­ni an. Die vhs ver­fügt aus­schließ­lich über „Haus­kar­ten”. Die­se berech­ti­gen bei wet­ter­be­ding­ter Absa­ge zum Besuch der kon­zer­tan­ten Auf­füh­rung im Fest­spiel­haus.

Nes­sun dor­ma” – kei­ner darf schla­fen, denn bis zum Mor­gen muss die chi­ne­si­sche Prin­zes­sin den Namen des unbe­kann­ten Prin­zen erfah­ren haben. Calaf konn­te als Ers­ter ihre drei Rät­sel lösen, doch er begehrt Turan­dots wah­re Lie­be… Eine der berühm­tes­ten Ari­en schrieb Gia­co­mo Puc­ci­ni in sei­ner letz­ten Oper. Die chi­ne­si­sche Prin­zes­sin Turan­dot hat „Nes­sun dor­ma” als Befehl für eine Nacht aus­ge­ge­ben: Erfährt sie nicht bis zum Mor­gen den Namen des unbe­kann­ten Prin­zen, muss sie des­sen Lie­be erwi­dern. Bis­her hat sie sich die Män­ner durch einen bru­ta­len Schwur fern­ge­hal­ten: Wer Turan­dot erobern möch­te, muss drei Rät­sel lösen. Schei­tert er, ver­liert er sei­nen Kopf.

Der unbe­kann­te Prinz ist wie so vie­le Män­ner vor ihm gebannt von Turan­dots Erschei­nung. Als Ers­ter löst er alle drei Rät­sel. Doch er wünscht sich ihre wah­re Zunei­gung und stellt ihr sei­ner­seits ein Rät­sel. Fin­det sie bis zum nächs­ten Mor­gen her­aus, wie er heißt, dann ist er bereit zu ster­ben. Eine ande­re Frau, Liù, kennt den Namen, doch nimmt das Geheim­nis mit in ihren ergrei­fen­den Tod –  sie hat den Prin­zen zu sehr geliebt. Wie der nun fol­gen­de Lie­bes­rausch von Turan­dot und Calaf klin­gen soll, hat den Kom­po­nis­ten jah­re­lang beschäf­tigt.

Mit den Wor­ten sei­ner Text­dich­ter war er unglück­lich und skiz­zier­te immer neue Mög­lich­kei­ten. Puc­ci­nis eige­ner Tod im Jahr 1924 ließ die Oper unvoll­endet, sein Kol­le­ge Fran­co Alfa­no kom­po­nier­te auf Grund­la­ge der Skiz­zen einen Schluss. Chi­ne­si­sches Kolo­rit, mäch­ti­ge Chor­sze­nen und von ihren Gefüh­len über­wäl­tig­te Figu­ren bestim­men die­ses Werk. Die Rät­sel­sze­ne wird zum musi­ka­li­schen Wett­kampf zwi­schen Sopran und Tenor. Effekt­ge­la­den und hin­ge­bungs­voll lässt Puc­ci­ni sei­ne Lie­ben­den nach den Ster­nen grei­fen.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen unter www.vhs-schramberg.de oder 07422/29257.