# Hitzeschutz in Rottweiler Pflegeeinrichtungen

> NRWZ-Dossier · Hitzeschutz Hitzeschutz in Rottweiler Pflegeheimen Einrichtungen berichten von Verschattung, Ventilatoren und zusätzlichen Getränken. Ein Arzt sieht wachsende gesundheitliche Gefahren, der Rettungsdienst deutlich mehr Einsätze. Aktuelle Artikel Die Einrichtungen Rettungsdienst Medizin 29,7 °CPrivate Einzelmessung im St. Elisabeth +16 ProzentRettungseinsätze…
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> Last modified: 2026-09-02T18:23:42+00:00

NRWZ-Dossier · Hitzeschutz
      
# Hitzeschutz in Rottweiler Pflegeheimen

      Einrichtungen berichten von Verschattung, Ventilatoren und zusätzlichen Getränken. Ein Arzt sieht wachsende gesundheitliche Gefahren, der Rettungsdienst deutlich mehr Einsätze.

      
        [Aktuelle Artikel](#artikel)
        [Die Einrichtungen](#heime)
        [Rettungsdienst](#rettungsdienst)
        [Medizin](#medizin)
      
      
        **29,7 °C**Private Einzelmessung im St. Elisabeth
        **+16 Prozent**Rettungseinsätze Juni und Juli laut DRK
        **doppelt**So viele Einsätze in Pflegeheimen laut DRK
        **12.500**Vom RKI geschätzte Hitzetote bis KW 31
      
    
  
  

  
    [Der Befund](#befund)
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    [Einrichtungen](#heime)
    [Rettungsdienst](#rettungsdienst)
    [Medizin](#medizin)
    [Regeln](#regeln)
    [Recherche](#recherche)
    [FAQ](#faq)
  

   

    Drei Perspektiven auf denselben Sommer

    
      
        
## Hitze ist mehr als eine Frage von Jalousien und Getränken

        Pflegebedürftige Menschen verbringen heiße Tage und Nächte häufig im selben Gebäude. Viele sind hochbetagt, chronisch krank oder auf Medikamente angewiesen, die Kreislauf und Flüssigkeitshaushalt beeinflussen.

        Die Pflegeeinrichtungen beschreiben Beschattung, Ventilatoren, zusätzliche Getränke und angepasste Tagesabläufe. Dr. Holger Haftstein beobachtet mehr Kreislaufprobleme und indirekte Folgen wie Stürze. Der DRK-Kreisverband meldet für Juni und Juli 2026 rund 16 Prozent mehr Rettungsdiensteinsätze als im Vorjahr. In stationären Pflegeeinrichtungen habe sich die Zahl verdoppelt.

        Diese Angaben widersprechen sich nicht zwingend. Die Einrichtungen berichten über einzelne Häuser, der Arzt über seine medizinischen Beobachtungen und der Rettungsdienst über den gesamten Rettungsdienstbereich.

      
      
        **Transparenz:** Die DRK-Prozentwerte wurden ohne absolute Einsatzzahlen übermittelt. Die RKI-Angaben sind Modellschätzungen. Die 29,7 Grad im St. Elisabeth stammen von einer privaten Einzelmessung.

      
    
  

   

    NRWZ-Berichte

    
## Aktuelle Artikel zum Hitzeschutz

    Stellungnahmen, Interviews und Auswertungen der NRWZ-Recherche – automatisch zusammengestellt über das Schlagwort „hitzeschutz“.

    23. August 2026 · Peter Arnegger (gg)
### [Pflegeheime im Kreis: Keine Temperaturgrenzen, kein Hitzeaktionsplan](https://www.nrwz.de/nachrichten/pflegeheime-im-kreis-keine-temperaturgrenzen-kein-hitzeaktionsplan-576244.html)

ROTTWEIL – Alle stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis verfügen nach Angaben der Heimaufsicht über schriftliche Vorgaben für Hitzewellen. Zugleich...

[Weiterlesen](https://www.nrwz.de/nachrichten/pflegeheime-im-kreis-keine-temperaturgrenzen-kein-hitzeaktionsplan-576244.html)16. August 2026 · Peter Arnegger (gg)
### [Hitzeschutz in Rottweiler Pflegeheimen: Arzt warnt vor wachsender Gefahr](https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/hitzeschutz-in-rottweiler-pflegeheimen-arzt-warnt-vor-wachsender-gefahr-575560.html)

Hitze belastet alte und pflegebedürftige Menschen besonders stark. Der Rottweiler Arzt Dr. Haftstein beobachtet mehr Kreislaufprobleme und warnt...

[Weiterlesen](https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/hitzeschutz-in-rottweiler-pflegeheimen-arzt-warnt-vor-wachsender-gefahr-575560.html)15. August 2026 · Peter Arnegger (gg)
### [Rettungsdienst im Kreis Rottweil: Doppelt so viele Einsätze in Pflegeheimen](https://www.nrwz.de/nachrichten/rettungsdienst-im-kreis-rottweil-doppelt-so-viele-einsaetze-in-pflegeheimen-575500.html)

Die Hitze dieses Sommers lässt sich in Zahlen ablesen: Der DRK-Kreisverband Rottweil verzeichnet für Juni und Juli 2026...

[Weiterlesen](https://www.nrwz.de/nachrichten/rettungsdienst-im-kreis-rottweil-doppelt-so-viele-einsaetze-in-pflegeheimen-575500.html)15. August 2026 · Peter Arnegger (gg)
### [Hitzeschutz im Rottweiler Spital: Viele Maßnahmen, aber noch kein gebündelter Plan](https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/hitzeschutz-im-rottweiler-spital-viele-massnahmen-aber-noch-kein-gebuendelter-plan-575493.html)

Wie gut sind ältere und pflegebedürftige Menschen während Hitzeperioden geschützt? Nach einer Anfrage der NRWZ hat der Betreiber...

[Weiterlesen](https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/hitzeschutz-im-rottweiler-spital-viele-massnahmen-aber-noch-kein-gebuendelter-plan-575493.html)14. August 2026 · Peter Arnegger (gg)
### [St. Elisabeth legt seine Regeln für heiße Tage offen](https://www.nrwz.de/nachrichten/st-elisabeth-legt-seine-regeln-fuer-heisse-tage-offen-575458.html)

ROTTWEIL – Wie schützt ein Pflegeheim seine Bewohnerinnen und Bewohner, wenn das Gebäude über Tage nicht mehr richtig...

[Weiterlesen](https://www.nrwz.de/nachrichten/st-elisabeth-legt-seine-regeln-fuer-heisse-tage-offen-575458.html)
    
   

  
    Zwischenstand

    
## Was die Recherche bislang zeigt

    
      Maßnahmen
### Schutz ist organisiert

Beide Träger beschreiben Verschattung, angepasstes Lüften, Ventilatoren, Getränkeangebote und individuelle Unterstützung.

      Daten
### Die Grundlage bleibt lückenhaft

Vollständige, zwischen den Häusern vergleichbare Temperatur- und Ereignisstatistiken liegen nicht vor.

      Einrichtungen
### Keine auffällige Häufung festgestellt

Beide Träger melden keine auffällige Zunahme hitzebedingter Zwischenfälle in ihren Häusern.

      Arzt
### Mehr Kreislaufprobleme

Dr. Haftstein nimmt eine Häufung wahr, betont aber, dass er keine eigene Statistik führt.

      Rettungsdienst
### Mehr Einsätze

Das DRK meldet eine Verdoppelung der Einsätze in stationären Pflegeeinrichtungen gegenüber dem Vorjahr.

      Struktur
### Personal, Gebäude, Geld

Arzt, Einrichtungen und DRK verweisen auf bauliche Grenzen, knappe Ressourcen und ungeklärte Investitionskosten.

     

  

  
    Die Einrichtungen

    
## Was die Häuser tun – und was offenbleibt

    Die NRWZ hat die Einrichtungen anhand desselben Fragenkatalogs betrachtet. Unterschiedliche Antworten werden nicht zu einer Rangliste verdichtet.

    
      
        Altenzentrum St. Elisabeth in Rottweil. Foto: gg
        Stiftung St. Franziskus
### Altenzentrum St. Elisabeth

**92 Dauerpflegeplätze · keine Klimaanlage · trägerweite Verfahrensanweisung**

        Genannt werden Ventilatoren, Rollläden, Markisen, teilweise Fensterfolien, Nachtlüftung, Getränke im Abstand von ein bis zwei Stunden, leichte Speisen, Fußbäder und Trinkprotokolle bei Bedarf.

        Ein privat mitgeführtes Thermometer zeigte am 10. August in einem Speiseraum 29,7 Grad. Die Stiftung kann den Wert nicht bestätigen. Eigene Messungen um 12 und 17 Uhr hätten zwischen 24,2 und 26,5 Grad ergeben.

        **Offen:** vollständige Messreihen, Raumzuordnung, Kälte-Inseln, Risikokriterien, systematische Medikamentenprüfung und personelle Anpassungen an Hitzetagen.

      
      
        Spital am Nägelesgraben in Rottweil. Foto: gg
        Vinzenz von Paul Hospital gGmbH
### Spital und Luisenheim

**Einzelne Regelungen vorhanden · noch kein gebündelter Hitzeschutzplan**

        Der Betreiber nennt Außenjalousien, Lüftung, Getränke, Ventilatoren, Hitzeschutzfolien sowie kühlere beziehungsweise klimatisierte Rückzugsbereiche. Diese seien auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erreichbar.

        Die Temperaturen werden anlassbezogen in einzelnen Bereichen kontrolliert. Eine standardisierte Messung in allen Bewohnerzimmern gibt es nicht. Eine pauschale Personalverstärkung an heißen Tagen ist nicht vorgesehen.

        **Offen:** Temperaturschwellen, vollständige Höchstwerte, Zahl gekühlter Plätze, zentrale Risikoeinstufung, Nachtbesetzung und praktische Schulungen.

      
    
    
      FrageSt. ElisabethSpital und Luisenheim
      
        Gebündelte VorgabeTrägerweite VerfahrensanweisungZusammenführung bestehender Regeln wird geprüft
        KlimatisierungKeine KlimaanlageKühlere beziehungsweise klimatisierte Rückzugsbereiche
        TemperaturdatenMessungen um 12 und 17 Uhr genannt; keine vollständige Reihe vorgelegtAnlassbezogen; nicht flächendeckend standardisiert
        ZwischenfälleKeine Auffälligkeiten festgestelltKeine auffällige Häufung festgestellt
        PersonalverstärkungNicht konkret beantwortetNicht grundsätzlich vorgesehen
      
    
   

  
    
      
           

        Rettungsdienst

        
## Wenn Hitze zum Notfall wird

        Der DRK-Kreisverband meldet für Juni und Juli 2026 deutlich mehr Einsätze. Das Spektrum reiche von Hitzeerschöpfung und Austrocknung bis zu Kreislaufkollaps und Bewusstlosigkeit.

        **„Die Verdoppelung der Einsatzzahlen in den stationären Pflegeeinrichtungen zeigt, wie wichtig der gemeinsame Schutz vulnerabler Personengruppen bei extremen Wetterlagen ist.“
        Ralf Bösel, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Rottweil

      
      Der Rettungsdienst meldet mehr Einsätze während der Hitze. Foto: gg
    
    
      +16 ProzentMehr Einsätze im Juni und Juli gegenüber 2025
      +4 ProzentAnstieg ab 30 Grad nach Angaben des DRK
      +12 ProzentSprunghafter Anstieg ab 33 Grad laut DRK
      17–19 UhrTäglicher Einsatzschwerpunkt
    
    
      Grenzen der Daten: Das DRK hat keine absoluten Einsatzzahlen übermittelt. Unklar bleibt daher, von welchem Ausgangswert die Verdoppelung ausgeht. Auch die Zahl der konkret als hitzeassoziiert klassifizierten Einsätze liegt nicht vor.

    
     

  

  
    
      Hitze kann Kreislauf und Flüssigkeitshaushalt älterer Menschen belasten. Symbolfoto
      
        Die medizinische Sicht

        
## „An den Pflegekräften liegt es am wenigsten“

        Dr. Holger Haftstein betreut regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner im Spital am Nägelesgraben und im Luisenheim sowie Menschen in weiteren Einrichtungen der Region.

        „Das sehe ich schon als gefährlich an. Morbidität und Mortalität sind durch die Hitze sicherlich höher.“
        Alte Menschen hätten häufig kein ausreichendes Durstgefühl. Sie müssten zusätzlich zum Trinken motiviert und genauer beobachtet werden. Kreislaufprobleme könnten außerdem zu Stürzen und schweren Verletzungen führen.

        „Wenn nicht jetzt, dann muss man für die nächsten Sommer vorbauen.“
        Als strukturelle Grenzen nennt Haftstein den Personalstand und die Gebäude. Seine Aussagen wurden ihm vor Veröffentlichung vorgelegt und von ihm freigegeben.

      
    
  

  
    Fachlicher und rechtlicher Maßstab

    
## Grenzwerte für Beschäftigte – nicht für Bewohner

    Seit 2024 gibt es eine bundeseinheitliche Empfehlung für Hitzeschutzpläne in der stationären Pflege. Verbindliche Höchsttemperaturen für Bewohnerzimmer schafft sie nicht.

    
      über 26 °CNach ASR A3.5 sollen für Beschäftigte zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
      über 30 °CDer Arbeitgeber muss wirksame Schutzmaßnahmen treffen.
      über 35 °COhne weitere Maßnahmen grundsätzlich nicht als Arbeitsraum geeignet.
      keine GrenzeKeine vergleichbare allgemein verbindliche Höchsttemperatur für Bewohnerzimmer.
    
    
      
### Vor der Hitze

- Verantwortlichkeiten festlegen
- Risiken individuell bewerten
- Verschattung und Gebäude prüfen
- Kühle Bereiche planen
- Beschäftigte schulen

      
### Während der Hitze

- Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen
- Gefährdete Menschen beobachten
- Flüssigkeitszufuhr sichern
- Aktivitäten verlegen
- Angehörige informieren

      
### Nach der Hitze

- Gesundheitliche Beeinträchtigungen auswerten
- Wirksamkeit der Maßnahmen prüfen
- Pläne und Zuständigkeiten anpassen
- Baulichen Bedarf dokumentieren

    
  

   

    Bundesweite Einordnung

    
## RKI schätzt 12.500 hitzebedingte Sterbefälle

    
      
        Nach der am 13. August 2026 veröffentlichten Auswertung schätzt das Robert Koch-Institut für Deutschland bis einschließlich Kalenderwoche 31 rund 12.500 hitzebedingte Sterbefälle.

        Das Prädiktionsintervall reicht von 11.200 bis 13.600 Fällen. Rund 9.600 der geschätzten Todesfälle entfallen auf die außergewöhnlich heiße Kalenderwoche 26 Ende Juni. Der größte Anteil betrifft Menschen ab 75 Jahren.

        Das RKI weist darauf hin, dass Hitze auf Totenscheinen nur selten als Todesursache genannt wird. Es handelt sich um statistische Modellschätzungen, nicht um gezählte Fälle.

      
      
        12.500Geschätzte Fälle bis KW 31
        11.200–13.600Prädiktionsintervall
        9.600Geschätzte Fälle allein in KW 26
        75+Am stärksten betroffene Altersgruppen
      
    
  
   

   

    So recherchiert die NRWZ

    
## Von Stellungnahmen zu überprüfbaren Vergleichen

    
      1
### Identische Fragen

Die Einrichtungen erhielten denselben Katalog zu Plänen, Messungen, Personal, Medikamenten und Zwischenfällen.

      2
### Unterlagen und Daten

Die Redaktion bittet um Verfahrensanweisungen, Temperaturwerte, Statistiken und anonymisierte Nachweise.

      3
### Medizinische Einordnung

Ärzte erläutern Risiken, ohne Angaben zu einzelnen Patientinnen und Patienten zu machen.

      4
### Rettungsdienst

Das DRK wurde nach Einsätzen, zeitlichen Schwerpunkten und möglichen Engpässen gefragt.

      5
### Aufsicht

Heimaufsicht und Gesundheitsamt sollen erklären, was sie prüfen und wann sie eingreifen.

      6
### Recht auf Stellungnahme

Betroffene Einrichtungen können konkrete Feststellungen vor Veröffentlichung einordnen.

    
    
      10. August 2026**
### Anfragen versandt

Pflegeeinrichtungen, Ärzte, Rettungsdienst und Landratsamt werden um Auskunft gebeten.

      **10. August 2026**
### Private Temperaturmessung

Ein mitgeführtes Thermometer zeigt in einem Speiseraum des St. Elisabeth 29,7 Grad.

      **14. August 2026**
### Erste Folge

Die NRWZ veröffentlicht die Regeln und Maßnahmen des Altenzentrums St. Elisabeth.

      **15. August 2026**
### Spital und Rettungsdienst

Die Stellungnahme zu Spital und Luisenheim sowie die DRK-Auswertung erscheinen.

      **Fortlaufend**
### Weitere Antworten

Die medizinische Einordnung sowie Antworten von Gesundheitsamt und Heimaufsicht werden ergänzt.

    
  
   

  
    FAQ

    
## Häufige Fragen

    
      Warum ist Hitze für alte Menschen besonders gefährlich?Das Durstgefühl lässt im Alter häufig nach. Der Körper kann seine Temperatur weniger wirksam regulieren. Chronische Erkrankungen und bestimmte Medikamente können Kreislauf und Flüssigkeitshaushalt zusätzlich belasten.

      Gibt es eine gesetzliche Höchsttemperatur für Bewohnerzimmer?Nein. Es gibt fachliche Empfehlungen für Hitzeschutzpläne, aber keine allgemein verbindliche Höchsttemperatur wie im Arbeitsschutz.

      Belegen 29,7 Grad ein Versagen des St. Elisabeth?Nein. Es handelt sich um eine private Einzelmessung in einem Speiseraum. Der Wert überschritt den Idealbereich der stiftungseigenen Verfahrensanweisung, erlaubt aber keine Aussage über das gesamte Gebäude oder einen längeren Zeitraum.

      Widersprechen sich Pflegeheime und Rettungsdienst?Nicht zwingend. Die Einrichtungen berichten über einzelne Häuser, das DRK über alle stationären Pflegeeinrichtungen im Rettungsdienstbereich. Eine direkt vergleichbare Hitzestatistik liegt nicht vor.

      Warum sind die DRK-Zahlen nur eingeschränkt überprüfbar?Der Kreisverband übermittelte Prozentwerte, aber keine absoluten Einsatzzahlen. Daher bleibt offen, von welchem Ausgangswert die gemeldete Verdoppelung ausgeht.

      Wird an heißen Tagen mehr Personal eingesetzt?Eine allgemeine Aufstockung ist im Spital und Luisenheim nicht vorgesehen. St. Elisabeth machte dazu bislang keine konkrete Angabe. Die DRK-Leitstelle kann bei erhöhtem Bedarf verstärkt werden.

    
  

   

    
      
        Ihre Erfahrungen

        
## Was haben Sie in diesem Sommer erlebt?

        Die NRWZ sucht sachlich überprüfbare Hinweise von Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Beschäftigten, Ärzten und Rettungskräften.

        
- Wie warm waren Zimmer und Aufenthaltsräume?
- Wurden Temperaturen dokumentiert?
- Gab es ausreichend Getränke und Hilfe beim Trinken?
- Kam es zu Kreislaufproblemen, Stürzen oder Klinikeinweisungen?

        [Hinweis an die NRWZ senden](mailto:verlag@nrwz.de?subject=Hinweis%20zum%20Hitzeschutz)
      
      
        **Quellenschutz:** Hinweise werden vertraulich behandelt. Namen und identifizierende Einzelheiten werden nicht ohne ausdrückliche Zustimmung veröffentlicht. Medizinische Unterlagen bitte nur nach vorheriger Abstimmung übermitteln.

      
    
  
   

  
    Quellen und Transparenz

    
## Grundlagen dieses Dossiers

    
      
### Regionale Quellen

- Stellungnahme der Stiftung St. Franziskus
- Verfahrensanweisung Hitzeschutz vom 7. August 2025
- Stellungnahme der Vinzenz von Paul Hospital gGmbH
- Stellungnahme des DRK-Kreisverbandes Rottweil
- Autorisiertes Interview mit Dr. Holger Haftstein

      
### Fachliche Quellen

- Robert Koch-Institut, Hitzemortalität, Stand 13. August 2026
- Bundeseinheitliche Empfehlung für Hitzeschutzpläne nach § 113b SGB XI
- Arbeitsstättenregel ASR A3.5

    
    **Stand:** 16. August 2026. Die Seite wird mit neuen Antworten und Artikeln fortlaufend aktualisiert. Die NRWZ trennt eigene Feststellungen, Angaben der Beteiligten und redaktionelle Einordnung.
