AUPA ATLÉTI! oder doch ¡HALA Madrid!

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Ende letzten Jahres fand die alljährliche Madridstudienfahrt der Klassenstufe 12 des Gymnasium Schrambergs statt. Darüber berichten Felix Ganter und Etienne Herzog.

Die Schüler standen bereits im vorhinein vor einer wichtigen Entscheidung, geht man doch nicht alle Tage in ein fremdes Land und in eine fremde Familie. Dies stellte aber auch den besonderen Reiz dar, nicht einfach nur nach Hamburg oder Rom zu gehen. Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung ist schließlich der beste Weg, um eine fremde Kultur kennenzulernen und seine sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern.

„Wir Schülerinnen und Schüler wurden gut aufgenommen durch unsere jeweiligen Gastfamilien, die sich sehr über die Gastgeschenke freuten“, schreiben die beiden. Diese bestanden häufig aus Spezialitäten des Schwarzwalds, wie beispielsweise Schinken oder Kirschwasser.

König Fußball Picasso und Dali

Während der Woche besichtigte die Gruppe viele Wahrzeichen der Stadt. Auf dem Programm standen unter anderem die Puerta del Sol und die Plaza Mayor im Herzen der Stadt. Natürlich spielte auch „König Fußball“ eine wichtige Rolle: Modernste Rasentechnik sowie die womöglich wichtigste Trophäensammlung des Fußball konnten im Estadio Santiago Bernabéu bestaunt werden. Dabei kam es nicht selten zu – den Lieblingsverein betreffenden – Meinungsverschiedenheiten.

Auch die Kunst wurde nicht vernachlässigt. Ein Highlight hierbei war sicherlich die Besichtigung des Museo Reina Sofía, wo viele Werke von Picasso und Dalí zu sehen sind. Dazu gab es auch eine sehr interessante Führung im Königspalast und einen weiteren Besuch im Museum, diesmal im Prado.

Eindruck hinterließ ebenfalls der Tagesausflug in die „Stadt der drei Religionen“ – Toledo. Neben dem „offiziellen“ Programm hatten die Schüler in ihrer Freizeit die Möglichkeit die Stadt selbständig weiter zu erkunden. Den ein oder anderen Abend verbrachten sie in einer Bar und schauten gemeinsam die Spiele der Champions League.

Die Reise Revue passieren lassend, fällt auf, dass es sich keineswegs nur um die Besichtigung von unglaublichen Monumenten drehte, sondern auch um den Austausch zwischen zwei Ländern und Kulturen. Das kann in einer solch unsicheren Zeit, wie sie doch gerade ist, sicherlich wichtig sein.

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