Andreas Troll bnei den AWO-Senioren. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Andre­as Troll, Heim­lei­ter des AWO-Senio­ren­heims „Fritz-Fleck-Haus“ in Sul­gen infor­mier­te die Gäs­te der Schram­ber­ger Senio­ren­be­geg­nung über die Ände­run­gen des Pfle­ge­stär­kungs­ge­set­zes. Dar­über berich­tet die AWO:

So wur­den aus den bis­he­ri­gen drei Pfle­ge­stu­fen fünf Pfle­ge­gra­de, in die pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen ein­ge­stuft wer­den. Dabei erklär­te er die ein­zel­nen Pfle­ge­gra­de und erläu­ter­te die Ein­stu­fung in die­se durch die Kran­ken­kas­sen und den Medi­zi­ni­schen Dienst.

Anschau­lich zeig­te er die Unter­schie­de des ambu­lan­ten zum voll­sta­tio­nä­ren Pfle­ge­be­reich auf und erklär­te wel­che finan­zi­el­len Mit­tel in bei­den Berei­chen zur Ver­fü­gung ste­hen und wel­che staat­li­chen Mit­tel ange­for­dert wer­den kön­nen.

Als Heim­lei­ter einer Pfle­ge­ein­rich­tung wis­se er um die Vor­tei­le im voll­sta­tio­nä­ren Pfle­ge­be­reich und ver­such­te die­se den Gäs­ten ein wenig näher zu brin­gen. Aller­dings wür­den die­se von den Pati­en­ten oft unter­schätzt, wes­halb in Deutsch­land rund 80 Pro­zent der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen zuhau­se ver­sorgt wer­den. Das ent­spre­che dem Wunsch der meis­ten Pati­en­ten, solan­ge wie mög­lich in den eige­nen vier Wän­den blei­ben zu kön­nen. „Einen alten Baum ver­pflanzt man eben nicht“, unter­strich Troll an die­ser Stel­le und schloss sich die­sem Wunsch an.