Schüler des kaufmännischen Berufskollegs I verfolgen den Vortrag von Polizeihauptmeister Wolfgang Riedlinger. Foto: Berufliche Schulen Schramberg

SCHRAMBERG (pm) – Zu cool, zu schnell, zu voll, zu müde?  Abge­lenkt von Smart­pho­ne oder Han­dy? Unter die­sen Schlag­wör­tern fasst eine Pres­se­mit­tei­lung der Beruf­li­chen Schu­len Schram­berg die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen an der Schu­le zusammen:

Drei Poli­zei­be­am­te der Ver­kehrsprä­ven­ti­on schul­ten Klas­sen mit gro­ßem Anteil an Fahr­an­fän­gern an den Beruf­li­chen Schu­len Schram­berg.  In wech­seln­der Beset­zung konn­ten Erfah­run­gen aus dem eige­nen Strei­fen­dienst der Refe­ren­ten Wolf­gang Ried­lin­ger, Geb­hard See­ba­cher und  Jür­gen Stöhr den beein­druck­ten Anwe­sen­den nahe­ge­bracht wer­den. Durch ein­präg­sa­me Sta­tis­ti­ken und Fak­ten aus den All­tag der Poli­zei wur­den die Schü­ler mul­ti­me­di­al und mit per­sön­li­chen Berich­ten auf die Rei­se durch die Welt der Ver­lo­ckun­gen und Gefah­ren im Ver­kehrsall­tag mitgenommen.

Beson­ders beein­dru­ckend für die Zuhö­rer waren die bild­li­chen-gra­fi­schen Dar­stel­lun­gen des ein­ge­schränk­ten Gesichts­felds unter Ein­fluss von Alko­hol und der Wir­kung von Rausch­mit­teln. Stau­nen und Über­ra­schung war zu erle­ben, dass man bei 50 km/Stunde Fahr­ge­schwin­dig­keit einen drei-Sekun­den-Blick aufs Smart­pho­ne mit einem unvor­stell­ba­ren Blind­flug von 14 Meter Län­ge ver­glei­chen muss, bei einer Geschwin­dig­keit von 100 km/Stunde, wie blind, erschre­ckend gan­ze 28 Meter weit kommt.

Reak­ti­ons- und Brems­we­ge sind dabei aber noch nicht mit ein­ge­rech­net und müss­ten noch addiert wer­den. Auch die Wucht bei Auf­prall auf einen Gegen­stand mit einem Ver­gleichs­ge­wicht von um die zwei Ton­nen, bei der zuläs­si­gen Höchst­ge­schwin­dig­keit in Ort­schaf­ten von 50 km/Stunde, ließ man­chen Zuhö­rer nach­denk­lich wer­den: Es wur­de ein­deu­tig klar, dass das Anschnal­len im Fahr­zeug uner­läss­lich ist und vor schwers­ten Ver­let­zun­gen und töd­li­chen Fol­gen schüt­zen kann.

Die Ver­kehrs­si­cher­heits­ak­ti­on „Gib-acht-im –Ver­kehr“ för­dert den Schutz von Gesund­heit und Leben, im Vor­der­grund ste­hen Auf­klä­rung und Vor­beu­gung. Die Teil­neh­mer der Schu­lung sind sich einig: Die Ver­kehrs­si­cher­heits­ak­ti­on soll­te auf jeden Fall für die Jugend­li­chen wei­ter Bestand­teil der Bil­dung in den Beruf­li­chen Schu­len Schram­berg bleiben.