Thomas Koch und Volker Liebermann beim Unterschriften sammeln. Foto: pm

Wie ange­kün­digt sam­mel­ten am Frei­tag­mor­gen die ÖDP-Stadt­rä­te Tho­mas Koch und Vol­ker Lie­ber­mann Unter­schrif­ten für das Volks­be­geh­ren vor dem Ein­kaufs­zen­trum Ede­ka auf dem Sul­gen. „Mit doch sehr erfreu­li­chem Erfolg wur­den etwa 120 Unter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten gesam­melt“, wie de ÖDP in einer Prre­se­mit­tei­lung fin­det. Wei­ter heißt es:

Es han­delt sich um eine Initia­ti­ve von Pro Bie­ne die unter ande­rem unter­stützt wird durch Orga­ni­sa­tio­nen wie zum Bei­spiel Deme­ter, Slow Food, ÖDP, Fri­days for Future, Bie­nen­schutz Stutt­gart und vie­len mehr. (Info unter  www.Volksbegehren-Artenschutz.de) Dort kön­nen auch Form­blät­ter zur Unter­stüt­zungs­un­ter­schrift her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Ein ers­ter klei­ner Schritt , für das Ziel in Baden-Würt­tem­berg bis Ende März 2020 ins­ge­samt 770.000 Unter­schrif­ten zu sam­meln um das Volks­be­geh­ren zur Abstim­mung in den Land­tag zu brin­gen.

Es erga­ben sich inter­es­san­te Gesprä­che, in denen deut­lich wur­de, dass vie­le Bür­ger die­se Akti­on für sinn­voll und wich­tig befin­den. Das Volks­be­geh­ren soll die Zie­le der baden-würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­re­gie­rung zum Natur­schutz, Öko­land­bau und Land­wirt­schaft stär­ken und ergän­zen. Wir brau­chen drin­gend einen Wan­del in der Land­wirt­schaft. 


Unse­re Bau­ern, die auf Qua­li­tät set­zen, die Arten­viel­falt und gute Böden schon jetzt erhal­ten, müs­sen end­lich gestärkt und die Ande­ren zum Umden­ken und Han­deln moti­viert wer­den.
Arten­schutz muss ins Gesetz.

Des­we­gen sind unse­re Haupt­for­de­run­gen: 50 Pro­zent Öko­land­bau bis zum Jahr 2035,  alle Staats­flä­chen sol­len öko­lo­gisch bewirt­schaf­ten wer­den, Hal­bie­rung der Pes­ti­zid­men­ge bis 2025, die Erwei­te­rung des Bio­top­ver­bunds. Des Wei­te­ren die Exten­si­vie­rung der Wie­sen­be­wirt­schaf­tung, For­schung und Bil­dung zur Öko-Land­wirt­schaft und einen jähr­li­chen Bericht zur Arten­viel­falt.