Erhard-Junghans-Schule: Schnelltests bringen zusätzliche Sicherheit

Erhard-Junghans-Schule: Schnelltests bringen zusätzliche Sicherheit

Direkt nach den Fasnetsferien hat die Schulleitung der Erhard-Junghans-Schule versucht, den Lehrkräften zwei Schnelltests pro Woche direkt an der Schule anzubieten. Glücklicherweise habe man mit der Römer-Apotheke in Schramberg einen verlässlichen Partner gefunden, „der sowohl die Kapazität als auch das Knowhow dafür bieten kann“, so die Schule in einer Pressemitteilung.

Montags und mittwochs ließen sich nun schon seit Wochen Lehrkräfte, aber auch andere an der Schule Beschäftigten wie Sekretärinnen, Hausmeister und auch Reinigungskräfte direkt an der Schule auf eine Covid19-Infektion testen. Schulleiter Jörg Hezel sei es ein großes Anliegen, mit solchen Maßnahmen das Risiko einer Weiterverbreitung an der Schule zu minimieren. Ein wichtiges Ziel sei es, für die Schülerschaft möglichst schnell, möglichst lange und möglichst viel Präsenzunterricht anbieten zu können. Somit sei es für die Schulleitung auch selbstverständlich, dass das Angebot nicht nur für das Personal, sondern ebenfalls für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen sollte.

Seit vergangener Woche könnten sich diese zunächst wenigstens einmal pro Woche während des Unterrichts testen lassen. Voraussetzung dazu sei eine schriftliche Zustimmung der Eltern. Hezel lege großen Wert darauf, dass das Testangebot völlig freiwillig ist. Allerdings mache er auch keinen Hehl daraus, dass das ganze System am besten funktioniere, wenn möglichst alle daran teilnähmen.  Für ihn und seinen Stellvertreter Lorenz Stopper sei es daher selbstverständlich, mit gutem Beispiel voranzugehen und sich regelmäßig testen zu lassen.

Zurück in die Normalität

Auch bei den Impfterminen waren beide sehr schnell mit von der Partie und sind glücklich, schon vor über drei Wochen die erste Impfdosis erhalten zu haben. So habe man doch die Möglichkeit, etwas zu unternehmen, damit alle wieder in kleinen Schritten in die Richtung Normalität im Schulbetrieb kommen können.

Bei den ersten Schülertests in der Schule hätten fast allen Schülern gesagt, dass sie es sich viel schlimmer vorgestellt hätten. Einige ließen verlauten, dass es nur etwas in der Nase gekitzelt habe. Alle seien glücklich gewesen, schon nach kurzer Zeit ihr negatives Testergebnis in den Händen zu halten.

Die Schnelltests der neueren Generation böten eben nicht nur viel zuverlässigere Ergebnisse, sondern sind auch in der Anwendung einfacher und angenehmer. So muss lediglich kräftig die Nase geputzt werden, bevor der eigentliche Abstrich in maximal 2,5 Zentimeter Tiefe in beiden Nasenlöchern vorgenommen wird. Der gesamte Testdurchgang (es waren am vergangenen Freitag immerhin über 80 Tests) konnte durch das geschulte Personal der Römer-Apotheke innerhalb einer Schulstunde durchgeführt werden. Hezel sei sich sicher, dass sich auf diese Weise das Testen in den normalen Unterrichtsbetrieb relativ einfach integrieren ließe. Somit könne man als Lehrer sehr schnell auch wieder seiner eigentlichen Aufgabe, dem Unterrichten, nachkommen, heißt es abschließend.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 22. März 2021 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/in-kuerze/erhard-junghans-schule-schnelltests-bringen-zusaetzliche-sicherheit/303177