NRWZ.de, 5. August 2022, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Garant für Verlässlichkeit, Menschlichkeit und Weiterentwicklung

Schulleiter Ludger Bernhard wird nach 36 Jahren Dienst in der Stiftung St. Franziskus in den Ruhestand verabschiedet

Nach 36 Jahren im Schuldienst in der Stiftung St. Franziskus, wurde Ludger Bernhard, Direktor des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Hören, am vergangenen Mittwoch feierlich in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Darüber berichtet die Stiftung in einer Pressemitteilung:

Bernhard arbeitete in der Vergangenheit an beiden Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren Sehen und Hören in Heiligenbronn, damals noch Förderzentren genannt. Seine Nachfolge als Schulleiterin wird Anne Bredtmann antreten, die auch bereits seit 24 Jahren in der Stiftung St. Franziskus beschäftigt ist.

Angefangen hat alles am 25. August 1986, als der studierte Sehbehinderten- und Blindenpädagoge als Sonderschullehrer seinen Dienst in der Stiftung St. Franziskus antrat. In seinen ersten Jahren lehrte Bernhard überwiegend in den Fächern Musik und Religion und brachte sich aktiv in das Beratungsangebot für Kinder- und Jugendliche mit Sinnesbehinderung ein.

Im Jahr 1997 übernahm Bernhard die Schulleitung des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Sehen. Auch hier begleitete ihn das Unterrichten und die Beratung weiterhin auf seinem Weg, wie Andrea Weidemann, Aufgabenfeldleiterin der Behindertenhilfe, in ihrer Rede während der Verabschiedungsfeier verdeutlichte. Auch nach Übernahme der Schulleitung durch Ludger Bernhard habe ihn die Aufgabe als Pädagoge im Unterricht sowie seine Beratungstätigkeit nicht losgelassen, und das „bis heute mit Begeisterung“.

Doppelte Schulleitung

Nach 13 Jahren als Schulleiter übernahm Bernhard zusätzlich zu der Schulleitung des SBBZ Sehen auch die kommissarische Leitung des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Hören. 2011 folgte eine Änderung seiner Aufgaben und Bernhard wurde Leiter des SBBZ Hören. Mit seiner Offenheit, seinem Interesse, seinem Engagement und seiner Umsicht konnte Ludger Bernhard den Anforderungen, die seine neue Aufgabe mit sich brachte, „immer mehr als gerecht werden“, beschreibt Andrea Weidemann die Arbeit des scheidenden Direktors.

Die Laudatio von Weidemann endete mit Dankesworten an den scheidenden Direktor: „Ludger, es ist mehr als nur ‚Danke‘, was ich, was wir als Stiftung, was Generationen von Schülern, dir sagen müssen. Ich hoffe, wir bringen dies mit dieser Feier zumindest ein klein wenig zum Ausdruck, die wunderbar von Anne Bredtmann moderiert worden ist. Du warst immer ein Garant für Verlässlichkeit, Menschlichkeit und Weiterentwicklung und wirst uns allen und der Stiftung sehr fehlen.“

Begleitet wurde die Festlichkeit durch in erster Linie musikalische Programmpunkte, vorgetragen von Lehrkräften und Bernhard selbst, dessen größte Leidenschaft – neben den Bergen und dem Klettern – die Musik ist, was er in zahlreichen Darbietungen am Klavier innerhalb der Stiftung über all die Jahre immer wieder bestens unter Beweis gestellt hatte.

„Ludger, deine vielfältigen und musikalischen Fähigkeiten überraschten uns immer wieder aufs Neue und trugen bei zahlreichen Veranstaltungen dazu bei, diesen das gewisse Etwas, den feierlichen Rahmen zu geben“, schwärmte Bredtmann in ihrer Ansage als der Direktor selbst zum Klavier schritt, um das aus dem Film „Casablanca“ berühmte Lied „As time goes by“ von Dooley Wilson zusammen mit seiner Tochter Natalie am Cello, zum Besten zu geben.

Garant für Verlässlichkeit, Menschlichkeit und Weiterentwicklung