Start In Kür­ze Kurz berich­tet Schram­berg Im Inte­gra­ti­ons­kurs mehr als Deutsch gelern

Im Integrationskurs mehr als Deutsch gelern

Volks­hoch­schu­le Schram­berg hat Zer­ti­fi­ka­te ver­ge­ben

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Zwei Inte­gra­ti­ons­kur­se der Volks­hoch­schu­le Schram­berg sind aktu­ell fast zeit­gleich zu Ende gegan­gen. Dar­über berich­tet die Volks­hoch­schu­le: Ins­ge­samt 32 Teil­neh­men­de aus 13 Natio­nen und noch mehr Eth­ni­en haben sich im Som­mer in zwei Grup­pen auf den Deutsch­test für Zuwan­de­rer vor­be­rei­tet und die­sen erfolg­reich absol­viert.

Nach wei­te­ren 100 Stun­den bei ihren Lehr­kräf­ten Sibyl­le Schmidt-Law­­renz und Ina Pfau im Ori­en­tie­rungs­kurs hat die Volks­hoch­schu­len die Zer­ti­fi­ka­te nun über­ge­ben. Über ein Drit­tel der Teil­neh­men­den wohnt dabei in den Nach­bar­ge­mein­den Schiltach, Lau­ter­bach, Hardt und Dun­nin­gen.

Bei der übli­cher­wei­se bun­ten Mischung im Inte­gra­ti­ons­kurs ler­nen die Teil­neh­men­den nicht nur deut­sche Gepflo­gen­hei­ten ken­nen. Sie set­zen sich auch mit ande­ren Kul­tu­ren aus­ein­an­der, von denen sie bis­her nur sehr wenig wuss­ten. Zuge­wan­der­te aus Bra­si­li­en oder Mexi­ko erfah­ren mehr über das Leben in Thai­land, Afgha­ni­stan oder Tune­si­en.

nte­gra­ti­ons­kurs mit Lehr­kraft Ina Pfau (Mit­te). Fotos: pm

Aber auch wenn Geflüch­te­te aus dem­sel­ben Her­kunfts­land den Kurs domi­nie­ren, müs­sen sie in die­ser Zeit ler­nen, gegen­sei­ti­ge Bar­rie­ren, die sie aus dem eige­nen Hin­ter­grund mit­brin­gen, abzu­bau­en und Tole­ranz mit­ein­an­der ein­zu­üben. So dient der Inte­gra­ti­ons­kurs nicht nur dem Zweck, Deutsch zu ler­nen, son­dern ist auch eine gro­ße Lebens­schu­le.

Vie­le in den Kur­sen sind auf Deutsch als ein­zi­ge gemein­sa­me Spra­che ange­wie­sen, um sich ver­stän­di­gen zu kön­nen. So erge­ben sich plötz­lich Ver­bin­dun­gen zwi­schen Men­schen, die unter ande­ren Umstän­den viel­leicht nie auf­ein­an­der zuge­gan­gen wären.

 

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