Als Platt­form für fort­schritt­li­che Ide­en, Kon­zep­te, Tech­no­lo­gi­en und Pro­duk­te hat das Inno­va­ti­on Forum eine Deka­de Medi­zin­tech­nik nicht nur beglei­tet, son­dern mit­ge­stal­tet: Die zehn­te Auf­la­ge fin­det am 11. Okto­ber in der Tutt­lin­gen Stadt­hal­le statt. Über die Ver­an­stal­tung heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung wei­ter:

Zwei hoch­ka­rä­ti­ge Key­notes, Vor­trä­ge und die forums­be­glei­ten­de Aus­stel­lung geben ein­mal mehr Ein­sich­ten und Aus­bli­cke, wie und wohin sich die Bran­che ent­wi­ckeln wird. Das von Medi­cal­Moun­tains, Tech­no­lo­gy­Moun­tains und der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Schwarz­wald-Baar-Heu­berg ver­an­stal­te­te Inno­va­ti­on Forum Medi­zin­tech­nik ist seit der ers­ten Aus­ga­be bestrebt, Hori­zon­te zu wei­ten und neue Per­spek­ti­ven zu eröff­nen. Was wäre dafür sinn­bild­li­cher als die Raum­fahrt.

Zum Auf­takt betrach­ten zwei Exper­ten unse­ren Pla­ne­ten aus schwe­re­lo­ser War­te. „Wie geschaf­fen fürs All – Leben und Arbei­ten unter Welt­raum­be­din­gun­gen“, dar­über berich­tet Rein­hold Ewald. Der Pro­fes­sor für Astro­nau­tik und Raum­sta­tio­nen am Insti­tut für Raum­fahrt­sys­te­me der Uni­ver­si­tät Stutt­gart war 1997 für meh­re­re Wochen auf der Raum­sta­ti­on Mir.

Den Bogen zurück auf fes­ten Boden schlägt Prof. Dr. Hanns-Chris­ti­an Gun­ga mit sei­nem Vor­trag über „Medi­zi­nisch-phy­sio­lo­gi­sche For­schun­gen auf der Erde und im All“. Er ist stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des Insti­tuts für Phy­sio­lo­gie der Cha­rité – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin und Spre­cher des Zen­trums für Welt­raum­me­di­zin und Extre­me Umwel­ten Ber­lin (ZWMB).

Ob eine Tech­no­lo­gie oder ein Pro­dukt nun schon „raum­fahr­ter­probt“ oder weit ent­fernt von „Rocket Sci­ence“ ist: Der Gedan­ke dahin­ter und das Poten­zi­al zäh­len. Dar­über tau­schen sich bei dem Inno­va­ti­on Forum inter­na­tio­na­le Ent­schei­dungs­trä­ger, Wis­sen­schaft­ler, For­scher und Inves­to­ren aus. Impul­se lie­fern die rund 25 Fach­vor­trä­ge. Sie glie­dern sich in die Schwer­punk­te „3D-Druck“, „Neue Ver­fah­ren und Tech­no­lo­gi­en“, „Kunst­stof­fe in der Medi­zin­tech­nik“, „Neue Ober­flä­chen­tech­no­lo­gi­en“, „Mensch-Maschi­ne-Inter­ak­ti­on im digi­ta­len Gesund­heits­netz­werk“ und „Rein­heit in der Medi­zin­tech­nik“.

Foto: MedicalMountains/Michael Kienz­ler

Mehr als 40 Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen prä­sen­tie­ren in der forums­be­glei­ten­den Aus­stel­lung, was der­zeit in der Medi­zin­tech­nik „sta­te of the art“ ist und wie kom­men­de Pro­dukt­ge­nera­tio­nen dar­auf auf­bau­en kön­nen. Das Ange­bot von orga­ni­sier­ten One2O­ne-Gesprä­chen erleich­tert die die Kon­takt­auf­nah­me und den Aus­tausch unter den Teil­neh­mern.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dun­gen unter innovation-forum-medizintechnik.de.

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