Die Stadt Schram­berg lädt zum Auf­takt für das „Schram­ber­ger Fami­li­en­netz” zu einem Vor­trag ein: „Per­spek­ti­ven von jun­gen Men­schen und Fami­li­en im demo­gra­phi­schen Wan­del“. Am 28. Febru­ar um 18 Uhr in der Men­sa des Gym­na­si­ums stellt Ulrich Bür­ger vom KVJS Lan­des­ju­gend­amt die Ergeb­nis­se einer umfang­rei­chen Unter­su­chung zu die­ser
The­ma­tik vor. Dar­über heißt es in einer Mit­tei­lung der Stadt:

Der demo­gra­fi­sche Wan­del betrifft alle gesell­schaft­li­chen Teil­be­rei­che und ver­än­dert damit
auch die Per­spek­ti­ven von jun­gen Men­schen und deren Fami­li­en in einer altern­den
Gesell­schaft. Die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen zur För­de­rung und Unter­stüt­zung
der nach­wach­sen­den Genera­ti­on wer­den sich regio­nal aller­dings ganz unter­schied­lich
gestal­ten,“ so Bür­ger. „Auch der deut­li­che Rück­gang von Per­so­nen im erwerbs­fä­hi­gen Alter
bis zum Jahr 2030 stellt Arbeit­ge­ber, wie Kom­mu­nen vor inten­si­ve Her­aus­for­de­run­gen“.

In sei­nem Vor­trag wird er zunächst eini­ge grund­sätz­li­che Betrach­tun­gen zu den
gesell­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels für Baden-Würt­tem­berg
anstel­len. Im zwei­ten Schwer­punkt rich­tet er einen spe­zi­fi­schen Blick auf die für den
Land­kreis Rott­weil erwar­te­ten Ent­wick­lun­gen und ver­tieft die­se Ana­ly­sen bezüg­lich der Stadt Schram­berg.

Wir beob­ach­ten die, ins­be­son­de­re bei Fami­li­en, stark zuneh­men­den Ver­än­de­run­gen der
Gesell­schaft in den letz­ten Jah­ren. Fle­xi­ble­re Betreu­ungs­zei­ten in Kin­der­ta­ges­stät­ten und
Schu­len, schwie­ri­ge per­so­nel­le Kon­stel­la­tio­nen in den ehren­amt­lich betrie­be­nen
Insti­tu­tio­nen, der zum Teil kom­pli­zier­te Zugang zu Unter­stüt­zungs­ein­rich­tun­gen für Kin­der
und Eltern wer­den uns mit­ge­teilt. Gleich­zei­tig ver­lie­ren wir lang­jäh­ri­ges Erfah­rungs­wis­sen in
den Schu­len und der Ver­wal­tung in die­sen Berei­chen“, sagt dazu Ober­bür­ger­meis­ter der
Stadt Schram­berg, Tho­mas Her­zog.

Mit dem neu­en Schram­ber­ger Fami­li­en­netz ver­fol­gen wir die Ziel­rich­tung, die Insti­tu­tio­nen der Kin­der- und Fami­li­en­ar­beit stär­ker zu ver­net­zen und zu stär­ken, um bestehen­de Ange­bo­te, sowie den nied­rig­schwel­li­gen Zugang dazu zu erhal­ten, damit wir unse­ren guten Ruf als fami­li­en­freund­li­che Kom­mu­ne lang­fris­tig sichern.“

In die­sem Zusam­men­hang wird Ulrich Bür­ger auch auf die Aus­gangs­la­gen und die
Per­spek­ti­ven der sozia­len Infra­struk­tur für jun­ge Men­schen und Fami­li­en ein­ge­hen. So
erschlie­ßen sich viel­schich­ti­ge Stand­ort­be­stim­mun­gen für eine zukunfts­fä­hi­ge Aus­ge­stal­tung
guter Rah­men­be­din­gun­gen für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­li­en in Schram­berg.

Zum Vor­trag sind Fach­kräf­te in der Kin­der- und Jugend­ar­beit, Leh­rer, Aus­bil­dungs­lei­ter,
Unter­neh­mer und selbst­ver­ständ­lich inter­es­sier­te Bür­ger ein­ge­la­den.
Im Anschluss des Vor­trags bleibt noch Raum für Dis­kus­si­on und Fra­gen. Zur bes­se­ren
Plan­bar­keit der Ver­an­stal­tung wünscht die Stadt­ver­wal­tung um eine kur­ze Rück­mel­dung zur
Teil­nah­me an juks@schramberg.de oder per Tele­fon 07422/29–580.