Nadine Schubert, Buchautorin und Bloggerin. Foto: pm

ROTTWEIL – „Leben ohne Plas­tik – Befrei­ung vom Plas­tik­wahn­sinn“ lau­tet der Titel des Vor­trags, den die Katho­li­sche und Evan­ge­li­sche Erwach­se­nen­bil­dung zusam­men mit der Loka­len Agen­da und der Initia­ti­ve Bewah­rung der Schöp­fung am Diens­tag, 11. Dezem­ber ab 19.30 Uhr im Refek­to­ri­um des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Kapu­zi­ner, Neu­tor­stra­ße 4–6 anbie­tet. Gesprächs­part­ne­rin ist die Buch­au­torin und Blog­ge­rin Nadi­ne Schu­bert.

Zehn­tau­sen­de von Lesern inspi­rier­te sie mit ihrem Blog und gleich­na­mi­gen Best­sel­ler­rat­ge­ber “Bes­ser leben ohne Plas­tik“. „Ich habe 2013 erkannt, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann – mit all dem Müll, den unser Ein­kauf ver­ur­sach­te, und mit den Schad­stof­fen, die angeb­lich im Plas­tik steck­ten. Ich such­te nach Alter­na­ti­ven – und sie­he da: Es funk­tio­nier­te, auch wenn es sei­ne Zeit dazu braucht“. Vie­les geht nach wie vor nur in Eigen­in­itia­ti­ve. Der Ver­brau­cher kann den Apfel­saft in der Glas­fla­sche dem aus dem Tetra Pak vor­zie­hen. Er kann sei­ne Dose mit an die Käse­the­ke brin­gen, um nicht den ein­ge­schweiß­ten Plas­tik­kä­se kau­fen zu müs­sen.

Doch was ist mit dem Plas­tik, das wir nicht sehen? Mikro­plas­tik taucht in all jenen Pro­duk­ten auf, die wir täg­lich benut­zen und deren Inhalts­stof­fe über den Abfluss ins Abwas­ser gelan­gen und letzt­lich im Meer lan­den. In Ihrem durch­aus unter­halt­sa­men Vor­trag gibt Nadi­ne Schu­bert vie­le Pra­xis­tipps und macht Lust dar­auf, Plas­tik aus dem All­tag zu ver­ban­nen. Wich­tig ist ihr dabei auf den erho­be­nen Zei­ge­fin­ger zu ver­zich­ten.