KPD-Gründerin und Kriegsgegnerin Rosa Luxemburg wurde vor 100 Jahren ermordet. Foto: pm

ROTTWEIL – Am Diens­tag, 15. Janu­ar 2019 ist es 100 Jah­re her, dass Rosa Luxem­burg (1870 – 1919) in Ber­lin von Sol­da­ten der Gar­de-Kaval­le­rie-Schüt­zen-Divi­si­on bru­tal ermor­det wur­de. Aus die­sem Anlass refe­riert der Rott­wei­ler His­to­ri­ker Dr. Win­fried Hecht an die­sem Abend über die vor 100 Jah­ren ermor­de­te Grün­de­rin der Deut­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei (KPD).

Bis heu­te umstrit­ten ist der Radi­ka­lis­mus, mit dem die stu­dier­te Juris­tin und Volks­wirt­schaf­te­rin die Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats als die wah­re Form der Demo­kra­tie anstreb­te. Ein­zig­ar­tig sind aber eben­so der Mut und die Kon­se­quenz, mit denen Rosa Luxem­burg gegen Mili­ta­ris­mus und Krieg gekämpft hat. So scheint es an der Zeit, Per­sön­lich­keit und Lebens­werk der Poli­ti­ke­rin sach­li­cher als lan­ge Zeit üblich zu wür­di­gen. Beginn ist um 19:30 Uhr im Fest­saal des Alten Gym­na­si­ums, kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich. Abend­kas­se: sechs Euro.