ROTTWEIL – Am Sams­tag, 25. Novem­ber ab 9.30 Uhr laden die Lei­te­rin des Inter­na­tio­na­len Frau­en­früh­stücks, Valen­ti­na Pri­mi­ce­ri, sowie die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des Land­krei­ses Rott­weil, Sarah-Miri­am Ban­hol­zer, alle inter­es­sier­ten Frau­en zu einem Impuls­vor­trag von FhF+Auswege zum The­ma „Häus­li­che und sexu­el­le Gewalt – kei­ne Pri­vat­sa­che!“ ins Kut­schen­haus in Rott­weil, Neu­tor­stra­ße 8 ein.

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tages gegen Gewalt an Frau­en am 25. Novem­ber  hält der Ver­ein Frau­en hel­fen Frau­en + AUSWEGE  einen Impuls­vor­trag mit anschlie­ßen­der Aus­tausch­mög­lich­keit zum The­ma „Häus­li­che und sexu­el­le Gewalt – kei­ne Pri­vat­sa­che!“ beim Inter­na­tio­na­len Frau­en­früh­stück. Valen­ti­na Pri­mi­ce­ri, Lei­te­rin des Inter­na­tio­na­len Frau­en­früh­stücks und Sarah Ban­hol­zer, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des Land­krei­ses Rott­weil laden alle inter­es­sier­ten Frau­en herz­lich dazu ein.

Im Vor­trag von FhF + AUSWEGE geht um Gewalt­dy­na­mi­ken im sozia­len Nah­raum, um Fra­gen wes­halb blei­ben Frau­en in Gewalt­be­zie­hun­gen oder wel­che Fol­gen hat dies für die Kin­der. Der Ver­ein stellt vor, in wel­cher Form er betrof­fe­ne Frau­en unter­stützt. Außer­dem wird auf die Fra­ge ein­ge­gan­gen, was die Gesell­schaft bzw. der Ein­zel­ne hier im Land­kreis tun kann, um Betrof­fe­nen zu hel­fen bezie­hungs­wei­se Gewalt zu ver­hin­dern.

Seit 1999 wird der Inter­na­tio­na­le Tag gegen Gewalt an Frau­en auf Anre­gung der UN Gene­ral­ver­samm­lung am 25. Novem­ber eines jeden Jah­res began­gen. Um die Hand­lungs­spiel­räu­me der Täter wirk­sam ein­zu­schrän­ken, braucht es einen öffent­li­chen Dis­kurs zum The­ma.

Mehr als 7500 blaue Fah­nen und Ban­ner „frei leben – ohne Gewalt“ von Terre des Femmes wer­den jähr­lich am 25. Novem­ber, dem Inter­na­tio­na­len Tag „Nein zu Gewalt an Frau­en und Mäd­chen“, welt­weit gehisst. Der Gedenk­tag geht zurück auf die drei Schwes­tern Mira­bal, die in der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik ermor­det wur­den. Sie wur­den am 25. Novem­ber 1960 vom Geheim­dienst nach mona­te­lan­ger Fol­ter getö­tet, weil sie poli­ti­schen Wider­stands gegen den Dik­ta­tor Tru­jil­lo geleis­tet haben. Der Mut der drei Frau­en gilt inzwi­schen als Sym­bol für Frau­en  welt­weit, die nöti­ge Kraft für das Ein­tre­ten gegen jeg­li­ches Unrecht zu ent­wi­ckeln.