Jörg Meier. Foto: pm

Die Volks­hoch­schu­le Schram­berg bie­tet am Sams­tag, 6. April, von 10 Uhr bis 15 Uhr, das Wald­se­mi­nar „Shirin Yoku“ mit dem Autor Jörg Mei­er, auf dem Grill­platz bei der Rui­ne Hohen­schram­berg an.

Wald tut gut: Bereits ein Tag aus­gie­bi­ges Wald­ba­den zeigt nach­hal­ti­ge Wir­kung. Mit Shin­rin Yoku erle­ben die Teil­neh­mer die Grund­zü­ge der Wald­ge­sund­heit in Theo­rie und Pra­xis. Shin­rin Yoku ist eine ech­te Aus­zeit vom All­tag, die Kraft und neue Impul­se schen­ken kann. Ein offe­ner Blick in die Natur ermög­licht eine neue Sicht­wei­se auf das Leben. Die Ver­an­stal­tung fin­det in Zusam­men­ar­beit mit der HELIOS Kli­nik Rott­weil statt.

Inhal­te im Detail: Shin­rin Yoku in Theo­rie und Pra­xis, Wald­ba­den und Bewe­gung: Ein­fa­che Qi Gong Übun­gen, Shin­rin Yoku to go: Wald­ba­den für den All­tag, Wald­ba­den und- Coa­ching: Stress­be­wäl­ti­gung. Anmel­dun­gen sind bis zum 25. März beim Bür­ger­ser­vice (Tel. 29–215), beim Bür­ger­bü­ro Sul­gen (Tel. 29–265) oder unter www.vhs-schramberg.de mög­lich.

Am Vor­abend, Frei­tag, 5. April fin­det zu die­sem The­ma eine Lesung in der Aula des Gym­na­si­ums statt. Der ers­te deut­sche Wald­coach Jörg Mei­er über­setzt die­ses Heil­wis­sen in ein ein­fa­ches Sie­ben-Schrit­te-Pro­gramm, das an die Beson­der­hei­ten unse­rer Wäl­der ange­passt ist. In sei­nem prak­ti­schen Rat­ge­ber zeigt er leicht ver­ständ­lich und unter­halt­sam, wie jeder die Gesund­heit aus dem Wald für sich nut­zen kann.

Neben aktu­el­len For­schungs­er­geb­nis­sen der japa­ni­schen Wald­me­di­zin lie­fert er Übun­gen zur Rege­ne­rie­rung auf kör­per­li­cher, psy­chi­scher als auch see­li­scher Ebe­ne. Anhand des von ihm ent­wi­ckel­ten Shin­rin-Yoku-Pfa­des stellt er sie­ben Übungs­blö­cke vor, die auf­ein­an­der auf­bau­en und auf die ganz­heit­li­che Wir­kung abzie­len.

Zen­tral dabei ist der Fakt, dass Wald­luft reich an pflanz­li­chen Boten­stof­fen, den soge­nann­ten Phy­ton­zi­den ist. Die­se kön­nen den Blut­druck sowie Stress­pe­gel sen­ken und laut japa­ni­schen Stu­di­en bei Krebs und Dia­be­tes hel­fen, inne­re Ruhe, ein star­kes Immun­sys­tem und erhol­sa­men Schlaf beför­dern. Die Heil­kraft des Wal­des wird erfahr­bar und macht deut­lich: Wald­luft ist Medi­zin zum Ein­at­men.

Der Coach für Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung lädt zu einem vir­tu­el­len Spa­zier­gang durch den Wald ein und macht Lust dar­auf, die fas­zi­nie­ren­de Welt der Bäu­me (neu) zu ent­de­cken”, heißt es in der Ankün­di­gung.