Schöner Wohnen – römische Wohnkultur in Rottweil

Bruchstücke von Wandmalerei im Dominikanermuseum. Foto: hakdesign

ROTTWEIL – „Im Dia­log – Römer­zeit trifft Gegen­wart“ heißt die aktu­el­le Aus­stel­lung im „kunst raum rott­weil“ des Domi­ni­ka­ner­mu­se­ums. Am Diens­tag, 23. Okto­ber, um 19 Uhr steht dazu ein Vor­trag mit Dr. Nina Will­bur­ger vom Lan­des­mu­se­um Würt­tem­berg auf dem Pro­gramm.

Der Wunsch, nach Art der Römer zu woh­nen, bestimm­te auch das Leben in den Pro­vin­zen. So spie­gelt auch die Wohn­kul­tur in Städ­ten wie „Arae Fla­viae“, dem anti­ken Rott­weil, die Über­nah­me römi­scher Tra­di­tio­nen wider. Die Wohn­häu­ser nah­men viel­fach Ele­men­te römi­scher Archi­tek­tur und Innen­aus­stat­tung auf. Von beson­de­rer Bedeu­tung war die Wand­ma­le­rei, galt sie doch als das römi­sche Deko­ra­ti­ons­ele­ment schlecht­hin und fand sich nicht nur in den pracht­vol­len Häu­sern der Eli­te. Die Ober­schicht umgab sich wie in Rom mit Luxus­gü­tern. Nir­gends mani­fes­tiert sich der Traum von Rom in ver­gleich­ba­rer Wei­se wie in der Aus­stat­tung der Häu­ser mit Mosai­ken und Skulp­tu­ren.

Auf die­se Aspek­te wird Nina Will­bur­ger bei ihrem Vor­trag im Domi­ni­ka­ner­mu­se­um beson­ders ein­ge­hen. Die gebür­ti­ge Rott­wei­le­rin ist Abtei­lungs­lei­te­rin Archäo­lo­gie im Lan­des­mu­se­um Würt­tem­berg und wur­de mit einer Arbeit über Römi­sche Wand­ma­le­rei pro­mo­viert.

INFO: Das kom­plet­te Pro­gramm ist gedruckt im Domi­ni­ka­ner­mu­se­um erhält­lich.