Am Dienstag, 8. Oktober um 19 Uhr, lädt die Volkshochschule zum Vortrag: „Der betrogene Patient“ mit Dr. med. Gerd Reuther in die Aula des Gymnasiums ein.
Medikamente und Operationen gelten als maßgebliche Ursachen für unsere steigende Lebenserwartung. „Nur, es trifft nicht zu“, heißt es in der Ankündigung.

- Anzeige -
- Anzeige -

Medizin schade inzwischen häufiger als sie nützt. Wenn etwa 40 Prozent der Kosten, die jeder in seinem Leben seiner Krankenkasse kostet, im letzten Lebensjahr anfällt, dann bleibt das teuerste trotzdem das letzte Lebensjahr. Die Hälfte der über 65-jährigen nehmen inzwischen mehr als fünf verschiedene Medikamente ein und müssen mit entsprechenden Folgen rechnen.

Zunehmend werden ärztliche Behandlungen als Ursachen rätselhafter Symptome enttarnt: Depressionen nach Antibiotikaeinnahmen wegen Blasenentzündungen, Hautausschläge durch Psychopharmaka. Das Risiko steigt, wenn mit zunehmendem Alter Tabletten in unveränderter Dosis eingenommen werden. Und dazu kommen noch an die eine Million Infektionen während der Klinikaufenthalte, von denen etwa 30.000 zum Tod führen.

Natürlich gibt es lebensrettende und lebensverlängernde Maßnahmen, aber die Mehrzahl heutiger Behandlungen ist nicht besser als die Selbstheilung im Spontanverlauf. Der Radiologe und Bestsellerautor Dr. Gerd Reuther zeigt auf, was man tun kann und sollte, um im heutigen Medizindschungel eine Überdosis an Medizin zu vermeiden. Keine Anmeldung erforderlich.