ROTTWEIL – Mit Solar­ener­gie lässt sich Armut bekämp­fen. Wie das funk­tio­niert, erklärt Kon­rad Fleig bei einem Vor­trag am Don­ners­tag, 12. Okto­ber, ab 19.30 Uhr im Kapu­zi­ner-Refek­to­ri­um. Mil­li­ar­den Men­schen welt­weit haben kei­nen Zugang zu sau­be­rer und bezahl­ba­rer Ener­gie. Aber vie­le die­ser armen und ärms­ten Regio­nen befin­den sich gleich­zei­tig in den son­nen­reichs­ten Gebie­ten der Erde. Hier setzt die Stif­tung Solar­ener­gie an.

Kon­rad Fleig berich­tet, wie die Stif­tung gan­ze Dör­fer mit Solar­ener­gie ver­sorgt – und sie damit von fos­si­len Brenn­stof­fen unab­hän­gig macht. Statt Kero­sin­lam­pen, deren Rauch und Ruß die Schleim­häu­te rei­zen, für bren­nen­des Gefühl in den Augen sor­gen und zudem im Ver­dacht ste­hen, zu frü­her Sterb­lich­keit – vor allem bei Kin­dern – bei­zu­tra­gen, haben die Men­schen Licht ohne ihre Gesund­heit zu gefähr­den. Was unter ande­rem des­halb wich­tig ist, weil in den nahe am Äqua­tor lie­gen­den Zonen die Näch­te lang sind.

Die Stif­tung Solar­ener­gie stellt allen Haus­hal­ten als Start­hil­fe eine Basis­strom­ver­sor­gung mit Solar­ener­gie zur Ver­fü­gung. Deren Preis, in Raten zu erstat­ten, rich­tet sich danach, was die ärms­ten Fami­li­en bezah­len kön­nen. Auf die­se Wei­se hat die Stif­tung bereits neun Solar­dör­fer in Afri­ka und Asi­en ver­wirk­licht. So wer­den das All­tags­le­ben erleich­tert, bes­se­re Lehr- und Lern­mög­lich­kei­ten für Kin­der geschaf­fen und eine ver­bes­ser­te Gesund­heits­ver­sor­gung ermög­licht – etwa durch sach­ge­rech­te, weil küh­le Lage­rung für Medi­ka­men­te und Impf­stoff.

Ver­an­stal­ter die­ses Infor­ma­ti­ons­abends sind der Welt­la­den Rott­weil, die Initia­ti­ve Schöp­fung nach­hal­tig bewah­ren und die Loka­le Agen­da 21 Rott­weil. Der Ein­tritt ist frei.