Geoökologie Dr. Christina Kraus. Foto: pm

ROTTWEIL –  Die Umwelt­grup­pen AK Umwelt der Loka­len Agen­da und die Orts­grup­pen des BUND und des NABU haben die in Rott­weil woh­nen­de Geo­öko­lo­gie Dr. Chris­ti­na Kraus für einen Vor­trag am Diens­tag, 12. März ab 19.30 Uhr in das Kapu­zi­ner-Refek­to­ri­um Rott­weil ein­ge­la­den. 

Das Jahr 2018 war das wärms­te Jahr seit Beginn der sys­te­ma­ti­schen Wet­ter­auf­zeich­nun­gen in Deutsch­land (das heißt immer­hin seit 237 Jah­ren!) und lag mit einer Jah­res­durch­schnitts­tem­pe­ra­tur von 10,4 Grad star­ke 2,2 Grad über dem lang­jäh­ri­gen Mit­tel. Natür­lich schwan­ken die Tem­pe­ra­tur­ver­läu­fe von Jahr zu Jahr, aber der Trend ist klar: es wird wär­mer.

Wer genau hin­schaut, kann es auch direkt vor sei­ner Haus­tü­re sehen: die Früh­jahrs-Ereig­nis­se in der Natur tre­ten immer frü­her auf. Sei es die Blü­te von Schnee­glöck­chen, Kro­kus und Co, der Knos­pen­auf­bruch der Bäu­me oder die Rück­kehr der Zug­vö­gel – alle ste­hen unter dem Ein­fluss des Kli­ma­wan­dels. Doch was bedeu­tet es letzt­end­lich für unse­re Öko­sys­te­me und für uns, wenn die Tier- und Pflan­zen­ar­ten die­sen rasan­ten Ver­än­de­run­gen aus­ge­setzt sind und jede auf ihre Art und Wei­se reagiert? Die­ser Fra­ge geht Dr. Chris­ti­na Kraus in ihrem Vor­trag „Wenn der frü­he Vogel kei­nen Wurm mehr fängt – wie die Erd­er­wär­mung die Rhyth­men der Natur ver­än­dert“ auf den Grund, zu dem das Rott­wei­ler Umwelt­fo­rum ein­lädt. Der Ein­tritt ist frei.