Wieder schmerzfrei und mobil

ROTTWEIL – Ein kaput­tes Knie kann den gewohn­ten All­tag erheb­lich ein­schrän­ken. Ursa­che ist, vor allem bei älte­ren Men­schen, die Arthro­se – in fort­ge­schrit­te­nem Zustand bedeu­tet das einen ech­ten Ver­lust an Lebens­qua­li­tät. Ein künst­li­ches Gelenk kann Abhil­fe schaf­fen. Doch ab wann ist eine sol­che Ope­ra­ti­on sinn­voll und was erwar­tet den Pati­en­ten? Johan­nes-Chris­ti­an Schle­gel, Lei­ten­der Ober­arzt  in der Heli­os Kli­nik Rott­weil, wird am Mitt­woch, 19. Juli, auf die­se Fra­gen ein­ge­hen.

Schmer­zen im Knie gehö­ren für vie­le Älte­re zum All­tag. Die­se Schmer­zen ent­wi­ckeln sich oft schlei­chend, aus dem anfäng­li­chen Zie­hen nach län­ge­ren Spa­zier­gän­gen wird ein Dau­er­schmerz, der den Betrof­fe­nen näch­te­lang wach hält. Trep­pen­stei­gen ist eine Tor­tur, an grö­ße­re Weg­stre­cken ist nicht mehr zu den­ken, der täg­li­che Ein­kauf wird zur Qual. Das muss nicht sein. Wenn alle soge­nann­ten kon­ser­va­ti­ven  Behand­lungs­mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft sind, kann am Ende eines lan­gen Lei­dens­we­ges der Ein­satz eines künst­li­chen Knie­ge­lenks zum erlö­sen­den Moment wer­den.

Wie­der schmerz­frei und mobil mit moder­ner Endo­pro­the­tik“ heißt der Titel des Vor­trags, zu dem die HELIOS Kli­nik Rott­weil am 19. Juli um 19.30 Uhr in das Kli­nik­ca­fé ein­lädt. Der Refe­rent, Johan­nes-Chris­ti­an Schle­gel, ist Lei­ten­der Ober­arzt der Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­di­sche Chir­ur­gie im Rott­wei­ler Kran­ken­haus. Er wird auf die Fra­ge ein­ge­hen, ab wann ein künst­li­ches Knie­ge­lenk sinn­voll ist und wel­che Pro­the­sen hier­für in der Kli­nik ver­wen­det wer­den. Außer­dem wird Schle­gel auf die Ope­ra­ti­ons­me­tho­de, das soge­nann­te „navi­gier­te Ver­fah­ren“, das com­pu­ter­ge­stützt abläuft, ein­ge­hen, und auf­zei­gen, was mit dem neu­en Gelenk nach der OP und der Reha-Pha­se alles mög­lich ist.

Nach dem Vor­trag besteht wie immer Gele­gen­heit zum Gespräch mit dem Refe­ren­ten. Der Ein­tritt ist kos­ten­frei, eine Vor­anmel­dung ist nicht erfor­der­lich.