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Montag, 9. Dezember 2019
Start In Kür­ze Kurz berich­tet Kreis & Regi­on AWO-Kreis­vor­stand infor­miert sich über das Pro­gramm „Sozia­le Stadt“

AWO-Kreisvorstand informiert sich über das Programm „Soziale Stadt“

Sozia­le Arbeit am Oms­dor­fer Hang gewür­digt / Sanie­rungs­ar­bei­ten wer­ten Gebiet deut­lich auf

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ROTTWEIL (pm) – Der „Oms­dor­fer Hang“ macht sicht­bar Fort­schrit­te: Die Gebäu­de sind nicht nur von außen iso­liert und frisch gestri­chen, son­dern haben Bal­ko­ne und deut­lich ver­bes­ser­te Woh­nun­gen erhal­ten. Die Stra­ßen und Treff­punk­te machen einen anspre­chen­den Ein­druck. Die AWO betei­ligt sich dort per­so­nell am Pro­gramm „Sozia­le Stadt“ und berich­tet dar­über in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Nun hat sich der AWO-Kreis­­vor­­­stand – nach einem Abstand von rund zwei Jah­ren – erneut ein Bild vom aktu­el­len Stand gemacht. Sozi­al­ar­bei­te­rin Chris­tia­ne Bond­zio und Diet­mar Greu­ter von der AWO sozia­le Diens­te infor­mier­ten aus ers­ter Hand. Es gibt zwar durch­aus noch etwas zu tun – nicht nur in bau­li­cher Hin­sicht. Den­noch hat sich eine Men­ge getan. Die Bau­ar­bei­ten sol­len Ende 2018 abge­schlos­sen wer­den. Das Quar­tier wirkt mitt­ler­wei­le, wie vie­le ande­re Wohn­ge­bie­te, in denen neue Gebäu­de ste­hen. Bei Ver­an­stal­tun­gen kom­men die Bewoh­ner ger­ne nach drau­ßen und fei­ern mit­ein­an­der. Auch Spiel­mög­lich­kei­ten und Park­plät­ze sind vor­han­den.

Seit nun sechs Jah­ren ist auch die AWO dort aktiv. Im Gebäu­de Oms­dor­fer Hang 2 hat sie ein Büro, in dem eine Sozi­al­ar­bei­te­rin erreich­bar ist. Heu­te ist dies Chris­tia­ne Bond­zio. Zehn Stun­den pro Woche ist sie dort und hilft den Men­schen in den unter­schied­lichs­ten Lebens­be­rei­chen.

Der AWO-Kreis­­vor­­­sit­zen­­de Hans-Peter Faißt freu­te sich: „Seit unse­rem Besuch vor zwei Jah­ren hat sich sehr viel Posi­ti­ves getan.“ Nicht nur mit Blick auf den Oms­dor­fer Hang mach­te Faißt deut­lich: „Um die Schaf­fung preis­wer­ten Wohn­raums kommt kei­ne Kom­mu­ne her­um. Hier sind auch die gemein­nüt­zi­gen Woh­nungs­un­ter­neh­men gefor­dert.“

Sozi­al­ar­bei­te­rin Chris­tia­ne Bond­zio infor­miert: „Es ist nicht ein­fach, an die Men­schen her­an zu kom­men.“ Die Stra­ßen­fes­te und das alle drei Wochen statt­fin­den­de Frau­en Café sei­en immer gut besucht. Auch die zum zwei­ten Mal durch­ge­führ­te „Putze­te“ kam bei über zwan­zig Kin­der vom Oms­dor­fer Hang und Umge­bung gut an.

80 Pro­zent der Bewoh­ner des Gebiets haben laut Chris­tia­ne Bond­zio einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Die­se kom­men über­wie­gend aus Russ­land, aber auch aus der Tür­kei, Alba­ni­en und ande­ren Län­dern. Und wei­ter: „Das sind alles net­te Leu­te. Ich habe kei­ne schlech­ten Erfah­run­gen gemacht.“

Sowohl AWO-Kreis­­vor­­­sit­zen­­der Hans-Peter Faißt, als auch sein Stell­ver­tre­ter Mir­ko Wit­kow­ski unter­stri­chen, dass die AWO eine Fort­set­zung der Betreu­ung im bis­he­ri­gen Umfang für sinn­voll und not­wen­dig erach­tet. Die­ses posi­ti­ve Bespiel soll­te auch in ande­ren Wohn­ge­bie­ten mit ent­spre­chen­der Bevöl­ke­rungs­struk­tur Nach­ah­mung fin­den.

 

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