Dank hohen Ausbildungsstandes alle Einsätze professionell abgewickelt

Abteilungsversammlung der Feuerwehr Einsatzabteilung Dunningen

DUNNINGEN – Die dies­jäh­ri­ge Abtei­lungs­ver­samm­lung der Feu­er­wehr Ein­satz­ab­tei­lung Dun­nin­gen ging schnell und har­mo­nisch über die Büh­ne. Der Abtei­lungs­kom­man­dant Stef­fen Hils konn­te im voll­be­setz­ten Saal des Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Dun­nin­gen neben den zahl­rei­chen akti­ven Feu­er­wehr­leu­ten, den Kom­man­dan­ten Vol­ker Hils, den stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ter Hel­mut Fal­ler, die Kame­ra­den der Alters­wehr und die Abord­nun­gen der Ein­satz­ab­tei­lun­gen See­dorf und Lacken­dorf sowie wei­te­re Gäs­te begrü­ßen.

Nach der Begrü­ßung ging Stef­fen Hils zuerst im Rah­men der Toten­eh­rung auf die im Dienst ver­stor­be­nen Kame­ra­den unter ande­rem in Schwä­bisch Gmünd und Lud­wigs­ha­fen ein. Im Bericht des Abtei­lungs­kom­man­dan­ten führ­te er aus, dass die Feu­er­wehr bei den Ein­sät­zen im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der mit dem gan­zen Spek­trum der Leis­tungs­fä­hig­keit der gefor­dert war.

Auf­grund des hohen Aus­bil­dungs­stan­des der Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­gen und der stän­di­gen Übungs­diens­te konn­ten alle Lagen pro­fes­sio­nell abge­ar­bei­tet wer­den. Zum Fahr­zeug­be­stand der Abtei­lung Dun­nin­gen konn­te er posi­ti­ves wie auch nach­denk­li­ches berich­ten, so ist der bestell­te Gerä­te­wa­gen-Trans­port beim Aus­bau­er und wird bis Ostern aus­ge­lie­fert. Nach Indienst­stel­lung wird das Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeug (TSF) an die Abtei­lung See­dorf abge­ge­ben, am Früh­lings­fest wird das neue Fahr­zeug der Bevöl­ke­rung vor­ge­stellt.

Nach­denk­li­che und mah­nen­de Wor­te rich­te­te Stef­fen Hils in Rich­tung Gemein­de­rat hin­sicht­lich des Lösch­grup­pen­fahr­zeu­ges LF 16/12 wel­ches nun annä­hernd 25 Jah­re alt wird. Die­ses Fahr­zeug ist das erst­aus­rü­cken­de Fahr­zeug bei allen Ein­sät­zen und somit das Arbeits­tier der Abtei­lung. In Anbe­tracht der Beschaf­fungs­zei­ten mahn­te er die Gemein­de­ver­wal­tung an, die not­wen­di­gen Schrit­te für eine Ersatz­be­schaf­fung ein­zu­lei­ten.

Im glei­chen Zusam­men­hang mach­te der Abtei­lungs­kom­man­dant auf die Unter­brin­gungs­si­tua­ti­on auf­merk­sam, es ist bekannt, dass Lösch­fahr­zeu­ge neue­rer Bau­art nicht mehr in die bestehen­de Gara­gen pas­sen. Auch das Umzie­hen und Aus­rüs­ten im Bereich der Fahr­zeug­hal­le ist nicht gefahr­los. Abschlie­ßend bedank­te sich Stef­fen Hils bei den Gerä­te­war­ten, die mit viel Enga­ge­ment der Gemein­de viel Geld ein­spa­ren, bei den Funk­ti­ons­trä­gern und Füh­rungs­kräf­ten und nicht zuletzt bei allen Ange­hö­ri­gen der Ein­satz­ab­tei­lung Dun­nin­gen für die geleb­te Kame­rad­schaft, was in stolz mache.

Für die Zukunft wünsch­te er sich dass dies so bleibt, auch hin­sicht­lich des 150-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums im Jah­re 2018, um das sich voll umfäng­lich der stell­ver­tre­ten­de Abtei­lungs­kom­man­dant Armin Straub mit den Fest­aus­schüs­sen küm­mert.

Den detail­lier­ten Schrift­füh­rer­be­richt über­nahm für den ver­hin­der­ten Schrift­füh­rer Ralf Hem­min­ger der stell­ver­tre­ten­de Abtei­lungs­kom­man­dant Armin Straub. So wur­de die Ein­satz­ab­tei­lung Dun­nin­gen im abge­lau­fe­nen Jahr zu 21 Ein­sät­zen alar­miert. Die Abtei­lung besteht aus 50 Mit­glie­dern und ist somit gut auf­ge­stellt. Etli­che Kame­ra­den besuch­ten diver­se Lehr­gän­ge auf Kreis­ebe­ne, außer­halb des Land­krei­ses und an der Lan­des­feu­er­wehr­schu­le.

Kas­sier Domi­nik Mauch konn­te von einem posi­ti­ven Jah­res­er­geb­nis der Kame­rad­schafts­kas­se berich­ten. Von den Kas­sen­prü­fern wur­de ihm eine ein­wand­freie Kas­sen­ver­wal­tung beschei­nigt.

Es war Bür­ger­meis­ter-Stell­ver­tre­ter Hel­mut Fal­ler vor­be­hal­ten, die ein­stim­mi­ge Ent­las­tung vor­zu­neh­men. In sei­nem Gruß­wort bedank­te er sich sei­tens der Gemein­de für die stän­di­ge Ein­satz­be­reit­schaft und Arbeit der Feu­er­wehr. Zudem ging er noch kurz zu der Unter­brin­gung- und Stand­ort­si­tua­ti­on ein.
Der stell­ver­tre­ten­de Abtei­lungs­kom­man­dant Armin Straub erläu­ter­te die umfang­rei­chen Übungs- und Aus­bil­dungs­diens­te und berich­te­te von einer zufrie­den­stel­len­den Anwe­sen­heits­quo­te an den Diens­ten. Er konn­te eini­ge Kame­ra­den mit einem Gut­schein für guten Übungs­dienst­be­such beeh­ren.

Zum Abschluss der har­mo­nisch ver­lau­fen­den Ver­samm­lung rich­te­te der Kom­man­dant Vol­ker Hils sein Gruß­wort an die Anwe­sen­den. Auch er ging auf die Fahr­zeug- und Unter­brin­gungs­si­tua­ti­on ein und mahn­te die ent­spre­chen­den Ent­schei­dun­gen an. Erfreut zeig­te er sich über das gute Zusam­men­ar­bei­ten und Zusam­men­wach­sen der drei Ein­satz­ab­tei­lun­gen, sowohl in den Übungs­diens­ten, als auch bei den Ein­sät­zen, was nicht unbe­dingt über­all selbst­ver­ständ­lich sei. Ins­be­son­de­re bei der Jah­res­ver­samm­lung des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des wur­de dies ein­drucks­voll sicht­bar. Er bedank­te sich bei allen des­halb für die gute Zusam­men­ar­beit.