Ehemaligen-Treffen im Haus Aichhorn

Auf dem Rückweg zum Haus Aichhorn gehen Martin Bantle, Bereichsleiter stationäre Jugendhilfe in der stiftung st. franziskus heiligenbronn und Sozialpädagogin Rebecca Heinzelmann mit den Pferden voran. Einige Ehemalige brachten auch ihre Familien mit, für deren Kinder der Ausritt ein ganz besonderes Erlebnis war. Foto: pm

Ver­gan­ge­nes Wochen­en­de gab es viel „Hal­lo“ und Wie­der­se­hens­freu­de im Dorn­ha­ner Haus Aichhorn.Darüber berich­tet die Stif­tung St. Fran­zis­kus:

Zahl­rei­che ehe­ma­li­ge  „Jungs“, aus denen gestan­de­ne Män­ner gewor­den sind, fan­den den Weg zum Ehe­ma­li­gen-Tref­fen mit dem heu­ti­gen Lei­ter Mar­tin Bant­le, dem aktu­el­len Team und ehe­ma­li­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der ver­gan­ge­nen 25 Jah­re.

Nach der Begrü­ßung durch Bereichs­lei­ter Mar­tin Bant­le ging es gleich zusam­men mit den bei­den Pfer­den los. Durch „Wald und Wie­se“ wan­der­ten die Gäs­te zur Kapel­le auf dem Brach­feld, wo die lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin Elsa Bez­ner-Schaible ein rei­ches Kuchen­buf­fet lie­be­voll gerich­tet hat­te. Eine Andacht von Pfar­rer Buch­ner reg­te zum Nach­den­ken an: Lebens­we­ge, die sich auch immer wie­der kreu­zen und wohl­wol­lend beglei­tet wer­den, die durch Tie­fen gehen und auf Höhen mit wei­ter Aus­sicht füh­ren, … und die uns an die­sem beson­de­ren Tag zusam­men­ge­führt haben.

Auf dem Rück­weg erzähl­te dann Fred­dy von sei­ner Lie­be zu den Pfer­den, die er Anfang der 80er Jah­re in sei­ner zwei­jäh­ri­gen Aich­horn-Zeit fand. Er kam dabei rich­tig ins Schwär­men über die Vier­bei­ner, „die so kräf­tig und gleich­zei­tig sen­si­bel sind …. die immer spü­ren wie es einem geht und dar­auf reagie­ren …“ auch wenn es  „… ganz schön Arbeit im Stall“ war.

Oder Gar­ry, der kurz dar­auf ins Haus Aich­horn kam, dann mit 18 wie­der zu sei­nen Eltern ging  und nach eini­gen Umwe­gen sei­ne Aus­bil­dung zum Jugend- und Heim­erzie­her absol­vier­te. Dabei konn­te er bei Fami­lie Nis­chak zur Unter­mie­te woh­nen und von ihrer Unter­stüt­zung pro­fi­tie­ren, nach­dem sei­ne Jugend­hil­fe­maß­nah­me längst been­det war. Heu­te hilft er selbst als Mit­ar­bei­ter im Betreu­ten Woh­nen Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­ne beim Schritt in die Selb­stän­dig­keit.

Inten­si­ve Gesprä­che und vie­le alte Geschich­ten wur­den dann am abend­li­chen Lager­feu­er aus­ge­tauscht. Will­kom­me­ne Gesprächs­part­ner waren dabei die ehe­ma­li­gen Besit­zer, das Ehe­paar Fecht-Nis­chak sowie die Fami­li­en­the­ra­peu­tin Rena­te Nis­chak.

Die her­vor­ra­gen­de Bewir­tung durch das Haus­wirt­schafts­team und das anspre­chend gestal­te­te Fest­ge­län­de tru­gen zu einer guten Atmo­sphä­re bei. In vie­len Rück­mel­dun­gen drück­ten die Teil­neh­mer ihren Dank dafür aus, dass die Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn ein Wie­der­se­hen mit den ehe­ma­li­gen Weg­ge­fähr­ten ermög­lich­te und ihnen die­sen Tag „schenk­te“.