Die Grünen im Kreistag (von links): Claudia Irion, Hubert Nowack, Elke Müller, Sonja Rajsp und Jürgen Herbst. Foto: pm

Die Grü­nen konn­ten bei der ver­gan­ge­nen Kom­mu­nal­wahl die Zahl ihrer Sit­ze im Rott­wei­ler Kreis­tag von drei auf fünf aus­bau­en. Die neue Frak­ti­on besteht aus Clau­dia Iri­on, Elke Mül­ler, Son­ja Rajsp, Jür­gen Herbst und Hubert Nowack. Letz­te­rer wur­de ein­stim­mig zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den gewählt, berich­tet die Frak­ti­on in einer Pres­se­mi­tei­lung. Wei­ter heißt es:

Im Rück­blick auf die ver­gan­ge­nen fünf Jah­re Kreis­tags­ar­beit habe man eini­ges erreicht, stell­te Nowack fest. Man habe sich mit The­men wie dem Breit­band­aus­bau, Neu­bau Land­rats­amt, Abfall­wirt­schaft, neu­en Rad­schnell­we­gen und Baum­be­stands­er­fas­sun­gen beschäf­tigt. „ÖPNV ist und bleibt ein Dau­er­bren­ner“, berich­te­te er.

Davon konn­ten sich auch die drei neu­en Kreis­tags­mit­glie­der über­zeu­gen, die zur Ein­stim­mung schon die letz­te Kreis­tags­sit­zung als Gäs­te besuch­ten. Auf der Tages­ord­nung war unter ande­rem der Ring­zug und die Elek­tri­fi­zie­rung ver­schie­de­ner Stre­cken­ab­schnit­te. Das sei ein wich­ti­ges The­ma für die kom­men­den Jah­re, ist sich die neue Grü­ne Kreis­tags­frak­ti­on einig.

„Es gibt viel zu tun. Für uns ist das Ziel, bei jeder Ent­schei­dung, die im Kreis­tag gefällt wird, auch die Fol­gen für unse­re Umwelt und für die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen mit­zu­den­ken und ent­spre­chend zu han­deln“, so Son­ja Rajsp. „Unse­re Jugend erin­nert uns der­zeit ein­drucks­voll dar­an, dass wir sorg­sam mit unse­rem Pla­ne­ten umge­hen sol­len. Das wol­len wir auch auf Kreis­ebe­ne beher­zi­gen.“

Mit drei der ins­ge­samt fünf Frau­en stellt die Grü­nen-Frak­ti­on auch schon den Groß­teil des weib­li­chen Anteils der Kreis­tags­mit­glie­der. „Es ist zwar noch ein wei­ter Weg bis ein gesun­des Ver­hält­nis besteht, aber immer­hin eine Kreis­rä­tin mehr als in der letz­ten Legis­la­tur – der Anfang ist gemacht“, resü­miert Clau­dia Iri­on.