Gutes Interesse bei „Werkrealschule lädt ein“

GWRS Aichhalden: eine Schule für die Region

An der WRS-Aichhalden. Foto: pm

Eltern mit ihren Kindern aus Aich­halden, Röten­berg, Flu­o­rn-Winzeln, Wald­mössin­gen, See­dorf und Sul­gen nutzten den Tag der offe­nen Für an der Werkre­alschule. Darüber berichtet Schulleit­er Josef Rack:

Auch Bürg­er­meis­ter Michael Lehrer war anwe­send und bekan­nte sich uneingeschränkt zur Werkre­alschule.  Nach ein­er fre­undlichen Begrüßung durch die Fün­ft- und Sech­stk­lässler bekräftigte Bürg­er­meis­ter Michael Lehrer den Schul­stan­dort Aich­halden, als ein Ange­bot für die benach­barten Gemein­den. Er lobte ins­beson­ders die sehr guten Kon­tak­te zu Handw­erk und Indus­trie. Die Bil­dungspart­ner­schaften mit den meis­ten großen fir­men der Region und mit dem Gewer­bev­ere­in Aich­halden-Röten­berg sucht ihres­gle­ichen in der Region. „Da sind wir mit unser­er Schule auf einem sehr guten Weg“, so der Gemein­dechef.

Begleit­et von den Schülern der Klassen 5 und 6 gin­gen die anwe­senden Viertk­lässler auf Erkun­dungs­tour und hat­ten viel Spaß bei den Mit­mach­sta­tio­nen. So kon­nten alle erleben, mit wie viel Engage­ment und Freude Lehrer und Schüler bei der Sache sind. Bei Frank Otto kon­nten die Gäste ein Segelflugzeug basteln. In der Küche bere­it­eten Sibylle Beck­er und Ulrike Graf etwas Leck­eres zum Essen zu.

Dass der sichere Umgang mit neuen Medi­en beson­ders groß geschrieben wird, kon­nte bei Gui­do Neudeck beim Aus­pro­bieren der neuen Ipads erfahren wer­den.

Einen Ein­blick in natur­wis­senschaftliche Phänomene ver­schaffte Physik­lehrer Sebas­t­ian Haag. Bei den Exper­i­menten wur­den die Viertk­lässler von den Siebtk­lässlern aus der Jugend forscht AG angeleit­et. Diese wur­den erst vor kurzem in Freiburg für ihre sehr guten Forschun­gen aus­geze­ich­net.

Begeis­tert waren die zukün­fti­gen Fün­ftk­lässler auch von den Möglichkeit­en im Spielez­im­mer und der zum Ver­weilen ein­laden­den Bib­lio­thek.

Schulleit­er Josef Rack stellte unter­dessen das Pro­fil der erfol­gre­ichen Werkre­alschule vor. Die Stärkung der Schüler­per­sön­lichkeit wird über vielfältige Ange­bote im Klasse­nun­ter­richt, aber auch außßerun­ter­richtlich angestrebt. Beson­dere För­der­maß­nah­men in Deutsch und Math­e­matik in den Klassen 5 und 6 wer­den vor­rangig ein­gerichtet.

Bei Ver­anstal­tun­gen wie „Werkre­alschule lädt ein“, dem Mal-Wet­tbe­werb der Raif­feisen- und Volks­banken, dem Lieder­abend „Quer­beat“, sind die Schüler oft erfol­gre­ich auf andere Art. Die Ergeb­nisse der Abschlussprü­fun­gen sind immer so gut gewe­sen, dass der Anschluss ob als weit­ere Schul- oder Beruf­saus­bil­dung immer gut gelingt.

Herzstück der oberen Klassen ist die ver­tiefte Beruf­sori­en­tierung mit der IHK und der Handw­erk­skam­mer Kon­stanz mit den Pro­jek­ten Prof­Beruf an der Bil­dungsakademie Rot­tweil und SyPerb mit den Bil­dungspart­nern Simon­gruppe, Kern-Liebers, Her­zog, SW, Michelfelder, Hirschmann sowie der Stiftung St. Franziskus und dem Bruder­haus in Flu­o­rn-Winzeln und dem Gewer­bev­ere­in Aich­halden-Röten­berg. 

Im Pro­jekt „Schaffe schaffe, Häusle bauen“ bauen die Schüler der Klassen 8 und 9 in den näch­sten drei Jahren ein Haus mit ein­er Boul­der­wand  pro­duzieren die Innenein­rich­tung gemein­sam mit Handw­erks­be­trieben aus Aich­halden und Röten­berg sowie Unter­stützung durch ein Architek­ten- und Ver­mes­sungs­büro aus Schiltach. „Dies“, so Rack, „ist ein­ma­lig in Baden-Würt­tem­berg“. Dafür ist die Schule auch aus­sicht­sre­ich für den Würth-Bil­dung­spreis nominiert, der im Juli von Kul­tus­min­is­terin Susanne Eisen­mann ver­liehen wird.