GWRS Aichhalden bei Jugend-forscht-Wettbewerb

Mit vier Forscherteams dabei

Die Teilnehmer aus Aichhalden. Foto: pm

Mit 95 Forschungsprojekten ist der Regionalwettbewerb der Stiftung „Jugend forscht“ in der Sick-Arena der Messe Freiburg der größ­te Baden-Württembergs. Über den Beitrag aus Aichhalden berich­tet die Grund- und Werkrealschule in einer Pressemitteilung:

An die­ser Veranstaltung nahm auch die GWRS Aichhalden unter der Leitung von Lehrer Sebastian Haag mit vier Forscherteams teil. Wieder ein Beweis der Leistungsfähigkeit der Werkrealschule, denn die erfolg­rei­chen Schüler behaup­te­ten sich gegen die Konkurrenten aus Realschulen und Gymnasien.

Im Fachgebiet der Biologie gin­gen Timo Scheerer und Leon Kopp (bei­de Klasse 7) der Frage nach, ob bestimm­te Nahrungsmittel die Leistung stei­gern kön­nen. Mit den Parametern Kraft, Ausdauer und Konzentration ver­gli­chen die bei­den die unter­schied­li­chen Ergebnisse aus den getes­te­ten Produkten. Im Vergleich stan­den Energydrinks, alko­hol­frei­es Bier, ein Milch-Protein-Shake, eine Banane und eine Apfelschorle.

Erstaunlicherweise lie­fer­te nur die Banane leich­te Steigerungen, so dass die bei­den zu dem Schluss kom­men, dass mit einer gesun­den und aus­ge­wo­ge­nen Ernährung die bes­te Leistung erbracht wer­den kann. Ihr Engagement und ihren Einsatz belohn­te die Jury mit einem Sonderpreis zum Fraunhofer-Institutszentrum nach Stuttgart.

Mit einem mobi­len Ladegerät gehört die Powerbank der Geschichte an. Mit die­sem gro­ßen Ziel tra­ten die Jungforscher Jonas Lehmann und Florian Heß im Fachgebiet der Technik an. Mithilfe von Magneten und der Induktion soll die Funktionsweise eines Elektromotors umge­kehrt wer­den. Der durch die Bewegung indu­zier­te Strom, so der Gedanke, reicht zum Laden eines Handys. Im Laufe ihrer Forschungen stie­ßen sie immer wie­der auf Probleme, deren Lösung Teil ihrer Präsentation war.

Die bei­den Jüngsten der Forschergruppe um Sebastian Haag nah­men sich das Fachgebiet der Chemie vor. Lucina Hils und Matthias Herzog (bei­de Klasse 6) beschäf­tig­ten sich mit der Frage, ob Gummibärchen als Klebstoff her­hal­ten kön­nen. Im flüs­si­gen Zustand der Gummibären dräng­te sich die Frage auf, ob die Haftkraft im Vergleich zum emp­foh­le­nen Klebstoff grö­ßer ist. Beim der­zei­ti­gen Stand ihrer Forschungen lässt sich sagen, dass bei Moosgummi der Heißkleber län­ge­re und bes­se­re Verbindungen her­vor­bringt.

Den bei­den 13-Jährigen Leo Bertsche und Linus Kiesel gin­gen die Lautstärkeermahnungen durch Lehrkräfte auf die Nerven. Sie woll­ten des­halb wis­sen, mit wel­chen Materialien sich der Nachhall im Hauptschulgebäude in Aichhalden ver­rin­gern lässt. In ihrem Modell konn­ten die bei­den Messungen mit Eierschachteln, Schaumstoff und Teppich durch­füh­ren. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass Teppich am meis­ten des Lärms schlu­cken kann. Zu wel­chen Neuerungen im Schulhaus ihre Ergebnisse füh­ren, bleibt abzu­war­ten.