Pri­vat­per­so­nen, Ver­ei­ne und Initia­ti­ven, die sich in Würt­tem­berg vor­bild­lich um
den Erhalt tra­di­tio­nel­ler Land­schafts­for­men küm­mern, kön­nen sich um den Kul­tur­land­schafts­preis 2018 bewer­ben. Ein­sen­dun­gen sind bis zum 31. Mai mög­lich, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung. Und wei­ter:

„Kul­tur­land­schaf­ten sind leben­di­ge Zei­chen für bewuss­ten und nach­hal­ti­gen Umgang
mit den Res­sour­cen. Sie sind Teil der Zukunft unse­res Lan­des und bie­ten Iden­ti­fi­ka­ti­on
für alle Men­schen. Wer sich um ihre Pfle­ge sorgt, ist Vor­bild und ver­dient öffent­li­che
Aner­ken­nung“, erläu­tert Dr. Bernd Lang­ner, Geschäfts­füh­rer des Schwä­bi­schen
Hei­mat­bun­des, die Inten­ti­on des mit über 10.000 Euro dotier­ten Prei­ses.

Beson­de­res Augen­merk rich­tet die Jury auf die Ver­bin­dung tra­di­tio­nel­ler Bewirt­schaf­tungs­for­men mit inno­va­ti­ven Ide­en, zum Bei­spiel zur Ver­mark­tung der Pro­duk­te und zur Öffent­lich­keits­ar­beit.

Im Fokus ste­hen aber auch Streu­obst­wie­sen, Wein­ber­ge in Steil­la­gen,
bewei­de­te Wachold­erhei­den oder die gelun­ge­ne Rekul­ti­vie­rung eines Stein­bruchs.
Der Jugend-Kulturlandschaftspreis ist einer von sechs Haupt­prei­sen, die mit jeweils
1500 Euro dotiert sind. Das Preis­geld stellt die Spar­kas­sen­stif­tung Umwelt­schutz zur Ver­fü­gung.

Der seit 1991 ver­ge­be­ne Kul­tur­land­schafts­preis zeich­net Pri­vat­leu­te, Ver­ei­ne und ehren­amt­li­che Initia­ti­ven aus, die sich seit min­des­tens drei Jah­ren enga­gie­ren. Bewer­ben
kön­nen sich Teil­neh­mer aus dem Ver­eins­ge­biet des Schwä­bi­schen Hei­mat­bun­des,
also den ehe­mals würt­tem­ber­gi­schen oder hohen­zol­le­ri­schen Lan­des­tei­len.

Ein zusätz­li­cher Son­der­preis Klein­denk­ma­le wür­digt die Doku­men­ta­ti­on, Siche­rung
und Restau­rie­rung von Klein­denk­ma­len. Dazu kön­nen Gedenk­stei­ne, stei­ner­ne Ruhe­bän­ke,
Feld- und Wege­kreu­ze, Bach­brü­cken, Tro­cken­mau­ern sowie Weg­wei­ser oder
Feld­un­ter­stän­de gehö­ren. Preis­wür­dig kann auch die inhalt­li­che Auf­be­rei­tung in Gestalt
eines Buches sein.

Annah­me­schluss für schrift­li­che Bewer­bun­gen im For­mat DIN A4 ist der 31. Mai 2018.
Kos­ten­lo­se Bro­schü­ren mit den Teil­nah­me­be­din­gun­gen und der Beschrei­bung preis­ge­krön­ter Pro­jek­te der Vor­jah­re sind beim Schwä­bi­schen Hei­mat­bund in Stutt­gart
sowie dem­nächst bei allen würt­tem­ber­gi­schen Spar­kas­sen erhält­lich.

Sämt­li­che Infor­ma­tio­nen sind auch unter www.kulturlandschaftspreis.de abruf­bar. Die Ver­lei­hung fin­det im Herbst 2018 im Rah­men einer öffent­li­chen Ver­an­stal­tung statt.

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