„Ringzug 2.0“ soll bis Dezember 2027 umgesetzt werden

„Ringzug 2.0“ soll bis Dezember 2027 umgesetzt werden

KREIS ROTTWEIL – Thorsten Krenz, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg ist einer Einladung des Regionalverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg nach Rottweil gefolgt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen / ÖDP in der Regionalversammlung bedankt sich bei Thorsten Krenz für den Besuch.

Die
Aussage von Thorsten Krenz, dass die Deutsche Bahn gemeinsam mit den
Landkreisen und dem Land anstrebt, den „Ringzug 2.0“ bis Dezember
2027 umzusetzen, wurde positiv aufgenommen. Die Fraktion hält dies
für das wichtigste regionale Infrastrukturprojekt. Somit können
direkt nach dem wirtschaftlichen Einsatzende der Dieseltriebwagen
moderne Elektrotriebwagen beschafft werden und der „Ringzug 2.0“
steht unter anderem mit einem Halt in Rottweil Stadtmitte/Autunnel
den Besuchern der Landesgartenschau in Rottweil im Jahr 2028 zur
Verfügung. Durch die aktuelle Aufstockung der GVFG-Fördermittel
stehen die Signale in finanzieller Hinsicht auf grün.

Ein
Dauerbrenner sind der schleppende Ausbau der Gäubahn und
störanfällige IC2-Züge.

Fraktionsmitglied
Rolf Schwenk aus Blumberg fragte, ob angesichts des bereits mehr als
zwei Jahre andauernden Desasters mit den IC2-Zügen auf der Gäubahn
der Einsatz der neu aus Österreich erworbenen zuverlässigen
KISS-Triebwagen erwogen werde. Krenz teilte mit, dass eine ernsthafte
Prüfung im Gange sei, hielt sich jedoch mit einer klaren Aussage
zurück.

Die
Fraktion hält die Mitteilung von Krenz nicht für zielführend, dass
für die Gäubahn sowohl ein Ausbau mit Doppelspurinseln als auch ein
durchgehender zweigleisiger Ausbau überlegt wird. Es ist nun an der
Zeit, endlich den Ausbau gemäß Bundesverkehrswegeplan 2030 mit
Doppelspurinseln durchzuführen. Wichtig ist jedoch eine Planung, die
eine spätere durchgehende Zweigleisigkeit ermöglicht.

Fraktionsmitglied
Sonja Rajsp aus Lauterbach bat darum, die Ausschreibung der
Bauleistung für den zweigleisigen Ausbau der Gäubahn zwischen Horb
und Neckarhausen zeitnah vorzunehmen.

In
Zusammenhang mit der geplanten jahrelangen Unterbrechung der Gäubahn
in Vaihingen steht die Fraktion klar hinter der vielfach geäußerten
Forderung, die sogenannte „Panoramabahn“, also die
innerstädtische oberirdische Streckenführung in Stuttgart
beizubehalten und auch künftig zu nutzen.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 10. März 2020 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/in-kuerze/kurzberichtetkreis/ringzug-2-0-soll-bis-dezember-2027-umgesetzt-werden/256146