Schulamt: Grundschule Lauterbach ist zukunftsfähig

Veranstaltung der UBL bringt Klarheit

Bei der Diskussionsveranstaltung der UBL auf dem Podium (von rechts): Sabine Rösner, Ansgar Fehrenbacher, Vorsitzender der UBL; Norbert Swoboda, Bürgermeister; Sonja Rajsp, Elternvertreterin. Foto: Sibylle Zerr

LAUTERBACH  (pm) – „Die Zukunft der Dorf­schu­le“ nann­te sich das The­ma einer Ver­an­stal­tung der Unab­hän­gi­gen Bür­ger Lau­ter­bach (UBL). Über den Abend berich­tet die UBL:

Mehr als 60 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger waren in den Gym­nas­tik­saal der Grund­schu­le gekom­men, um sich aus ers­ter Hand zu infor­mie­ren. Vie­le ver­un­si­cher­te Eltern brach­ten sich in die Dis­kus­si­on ein und beka­men ihre drän­gends­ten Fra­gen von Bür­ger­meis­ter Nor­bert Swo­bo­da und der lei­ten­den Schul­amts­di­rek­to­rin des Staat­li­chen Schul­am­tes Donau­eschin­gen, Sabi­ne Rös­ner beant­wor­tet.

Das sehr erfreu­li­che Fazit der Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung: Lau­ter­bachs Grund­schu­le ist bereits voll zukunfts­fä­hig, näm­lich durch das Ange­bot der Ganz­tags­be­treu­ung und ein erst­klas­sig aus­ge­stat­te­tes Schul­haus. Ihr Bestand sei auch von den Schü­ler­zah­len her auf lan­ge Sicht gesi­chert, denn es wür­den deut­lich mehr als 25 Kin­der jähr­lich neu ein­ge­schult wer­den.

Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: Wer ab dem nächs­ten Schul­jahr neu ins Lau­ter­ba­cher Leh­rer­kol­le­gi­um hin­zu­kom­men wird und ob die Lei­tungs­stel­le neu besetzt wer­den kann, darf Frau Rös­ner an die­sem Abend aus pla­ne­ri­schen Grün­den noch nicht preis­ge­ben. Es sehe aber für die Lau­ter­ba­cher Grund­schu­le für das kom­men­de Schul­jahr sehr gut aus, sodass nie­mand ban­gen müs­se, dass Kin­der etwa an die Schram­ber­ger Ber­neck-Schu­le abwan­dern müss­ten.

Im gan­zen Land gibt es nicht genü­gend Leh­rer, die an Dorf­schu­len unter­rich­ten wol­len und so sei letzt­lich auch die Krea­ti­vi­tät der Dör­fer, Dorf­schu­len und Gemein­den selbst gefragt, sich Lehr­amts-Bewer­be­rin­nen und -Bewer­bern so attrak­tiv zu prä­sen­tie­ren und aktiv für sich zu wer­ben, dass sie Lust aufs Land­le­ben und die Dorf­schu­le bekom­men wür­den, wo ja angeb­lich auch die Kin­der noch wesent­lich bra­ver sei­en, als in der Stadt. Die­se Rand­no­tiz am Ende der sehr stim­mi­gen Ver­an­stal­tung sorg­te für herz­li­ches Lachen bei den Eltern – und die­ses Lachen darf an der Stel­le gewiss auch als Lachen der Erleich­te­rung gedeu­tet wer­den.