SCHRAMBERG (pm) – Es hat schon Tra­di­ti­on, dass die Fir­ma Trumpf Laser, Schram­berg-Sul­gen, und deren Mit­ar­bei­ter zu Jah­res­be­ginn ver­schie­de­ne regio­na­le Ein­rich­tun­gen durch Spen­den unter­stüt­zen. Der Spen­den­be­trag wird bei der jähr­li­chen Weih­nacht­stom­bo­la für Mit­ar­bei­ter gesam­melt und von der Geschäfts­lei­tung dann noch ver­dop­pelt. In die­sem Jahr beläuft sich die Spen­den­sum­me auf ins­ge­samt 6000 Euro.

Die eine Hälf­te des Betra­ges spen­det Trumpf Laser an vier Unfall­wai­sen­kin­der in Meß­stet­ten. Bei einem tra­gi­schen Ver­kehrs­un­fall im Okto­ber 2016 ver­starb die Mut­ter sowie der zehn­jäh­ri­ge Bru­der der Kin­der. Den Vater hat­ten die Kin­der bereits meh­re­re Mona­te zuvor ver­lo­ren, so dass sie durch den Ver­kehrs­un­fall zu Wai­sen wur­den. Über die gemein­nüt­zi­ge Stif­tung „Jesus Saved My Life Minis­try“ wer­den die vier Kin­der im Alter von zwei, sechs und sie­ben Jah­ren unter­stützt. Die Spen­den, die über die­se Stif­tung gesam­melt wer­den, sol­len ins­be­son­de­re für die schu­li­sche und beruf­li­che Aus­bil­dung der Kin­der ein­ge­setzt wer­den.

Wei­te­re 3000 Euro erhält die Inter­es­sen­ge­mein­schaft Mul­ti­ple Skle­ro­se Erkrank­ter Donau­eschin­gen (IMSED), die im Haus Anto­ni­us unter­ge­bracht sind. Die IMSED ist ein mild­tä­ti­ger und als gemein­nüt­zig aner­kann­ter Ver­ein, der es sich zur Auf­ga­be gemacht hat, MS-Betrof­fe­nen im Schwarz­wald-Baar-Kreis gezielt zu hel­fen und deren sozia­le Inte­gra­ti­on in die Gesell­schaft zu för­dern.

Das Haus Anto­ni­us ver­mie­tet behin­der­ten­ge­rech­te Zim­mer an MS-Erkrank­te. Die­se kön­nen dort selbst­stän­dig, in pri­va­tem Rah­men woh­nen und dar­über hin­aus zahl­rei­che Betreu­ungs­an­ge­bo­te, wie pfle­ge­ri­sche Hil­fen oder haus­wirt­schaft­li­che Ver­sor­gung in Anspruch neh­men. Zur­zeit wer­den 33 Bewoh­ner im Alter zwi­schen 45 und 80 Jah­ren mit unter­schied­li­cher der Krank­heits­aus­prä­gung von etwa 50 Per­so­nen betreut.

Yeong­hee Krug, Lei­te­rin des Hau­ses Anto­ni­us, freu­te sich sehr über die Spen­de und bedank­te sich herz­lich bei den Über­brin­gern. Betriebs­rats­vor­sit­zen­der Wer­ner Bru­ker erklärt: „Wir freu­en uns, dass wir einen klei­nen Bei­trag dazu leis­ten kön­nen, sozia­le Ein­rich­tun­gen in unse­rer Regi­on bei spe­zi­el­len Pro­jek­ten zu unter­stüt­zen. Die per­sön­li­che Über­ga­be der Spen­den gibt uns die Mög­lich­keit, uns zu über­zeu­gen, dass das Geld auch dort ankommt, wo es benö­tigt wird.“ Auch in die­sem Jahr kamen die Vor­schlä­ge für die Spen­den­emp­fän­ger wie­der aus den Rei­hen der Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Trumpf Laser.